Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Musiker und Schützen tanzen beim Schützenfest

Kuchar schwingt im Takt Musiker und Schützen tanzen beim Schützenfest

Begeisterung pur: Die 36. Auflage des Festkonzertes der Musiker des „Zentralorchesters Hagenburg“ hat während des Schützenfestes mehr als 1400 Besucher im Festzelt in ihren Bann gezogen.

Voriger Artikel
Hagenburger feiern ihre fünfte Jahreszeit
Nächster Artikel
Frühschoppen bei den Hagenburger Schützen

Peter Kuchar ist wieder da. Nach einjähriger Abwesenheit übernahm er wieder den Taktstock.

Quelle: jpw

Hagenburg (jpw). Vom „Ankommen“ sprach Schützen-Oberst Carsten Vehling in seiner Ansprache, auch von „Verführen“ war die Rede. Was Vehling als Zitat des Schriftstellers Theodor Fontane meinte, interpretierte Landrat Jörg Farr als Verführung zum Tanz und Frohsinn. Damit traf der ‚erste Mann’ des Landkreises Schaumburg die Stimmung im Zelt, die die Musiker mit den „Banditenstreichen“ eröffneten. Moderator Edi Klein nannte in diesem Zusammenhang die Begriffe ‚Griechenland’ und ‚Deutsche Bank’.
Fast genug der Worte gewechselt: Die mehr als 50 aus ganz Deutschland angereisten Zentralorchester-Musiker erhöhten unter dem Taktstock von Peter Kuchar langsam die Temperatur und arbeiteten sich über Märsche, Konzertanten, Walzer und Polka auch in den Bereich der Unterhaltungsmusik.
Die Sängerin Vanessa Hanke unterhielt zunächst mit Stücken aus Musicals und später mit einem viel umjubelten Helene-Fischer-Medley. Udo Seifert, der sonst nur für „Music“ auf die Tische steigt, sang als Erinnerung an Udo Jürgens zusätzlich ein Medley seiner bekanntesten Lieder.
Und die „Wir-woll’n-das-Alphorn-hörn“- Rufe der Hagenburger Schützen, die voller Begeisterung längst auf den Bänken standen, beantwortete Nicki Pfeifle auf seine Weise: Er holte das Instrument auf die Bühne und blies zunächst Melodien aus den Bereichen Jazz und Rock ins Publikum, das machten ihm anschließend auch seine Musikerkollegen nach.
Wie in jedem Jahr bildete die „Berliner Luft“ nach dem ausgelassenen Finale das Signal für das Ende – mit der Nationalhymne ist Schluss.

Zeit für Späße

Zeit für Späße

Ein Schützen-Major mit einem purpurnen, kronenartigen Überzug auf der Mütze, ein Zapfenstreicherleutnant mit einem Puppen-Baby im Tragetuch – die Hagenburger Schützen haben das Antreten des Schützenbataillons am frühen Montagmorgen auf der Schlossstraße für eine Menge Spaß genutzt.
Wenn der Schützen-Major auch noch Schützenkönig ist, wird er von den angetretenen Schützendamen artig mit „Guten, Morgen, Herr König!“ begrüßt. Und wenn der Zapfenstreicher-Leutnant Marc Philipp Drewes Vaterfreuden entgegen sieht, tragen seine Zapfenstreicher aus Verbundenheit beim Marschieren alle Lätzchen um den Hals.
Schützenhauptmann Frank Lindemann hatte sogar ein „Eisernes Kreuz“ für seinen Kollegen Michael Kroll parat. Dieser überwachte vom Hügel gegenüber vom Wohnhaus des Königs den Zug der Schützen. Schützen-Oberst Carsten Vehling setzte den Späßen ein Ende und sich selbst mit seinem Pferd „Watson“ an die Spitze des Zuges gen Festzelt. 

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg