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Nicht nur Anschauen und Zuhören

Etwas anderer Elternabend Nicht nur Anschauen und Zuhören

Schulfähigkeit – was beinhaltet dieser Begriff eigentlich? Was können Eltern dafür tun, dass es mit dem eigenen Kind nicht so kommt und wie wird der Sprössling im Kindergarten gefördert, um schulfähig zu werden? Darum drehte sich ein Elternabend, den die Wilhelm-Bock-Grundschule Hagenburg in Zusammenarbeit mit dem kooperierenden Kindergarten „Indianerdorf“ in der Aula der Schule veranstaltete.

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Was verbirgt sich genau unter der Decke? Schulleiterin Sonja Fibiger macht mit Vätern von angehenden Grundschülern eine der Schulfähigkeitsübungen. 

Quelle: jpw

Hagenburg. Einen etwas anderen Elternabend“ hatte die Rektorin Sonja Fibiger versprochen – und war bei den Eltern der Schulanfänger auf großes Interesse gestoßen: „Wir mussten noch Stühle nachstellen“, freute sie sich.

Gesessen wurde aber nur kurz, als Fibiger den Eltern zunächst theoretisch vermittelte, was Schulfähigkeit ausmacht: nämlich Eigenschaften wie Selbstständigkeit, das Leistungs- und Arbeitsverhalten, ein bestimmtes Maß an Aufnahmefähigkeit, Sprache, Motorik und vieles mehr.

Der Theorie folgte dann die Praxis. Denn zu jedem dieser Stichworte fanden die Eltern praktische Beispiele, aber nicht nur zum Anschauen: Vom Hula-Hoop-Reifen bis hin zu Denkspielen. Das Team des Kindergartens „Indianerdorf“ hatte eine Menge Material mitgebracht, mit dem die Kinder im Laufe ihrer Kindergartenzeit umgehen werden.

„Hier ist auch etwas aus der Abteilung Messen und Wiegen“, stellte Kindergartenleiterin Anita Saal-Waßmann fest und präsentierte die Grundausstattung für die Matheausstellung, „der Renner bei uns im Kindergarten“, verriet sie mit einem Augenzwinkern.

Auf der Bühne der Aula half Rektorin Fibiger währenddessen zwei Vätern dabei, ihre Merkfähigkeit zu schulen. Unter einem großen Laken hatte sie verschiedene Gegenstände platziert. Ein kurzes Auf- und Zudecken – dann mussten sie aus dem Gedächtnis aufzählen und feststellen, wenn etwas fehlte.

Dass viele der scheinbar einfachen Aufgaben doch nicht so einfach waren, stellten die Eltern nach rund einer Stunde beim Abschlussgespräch fest. Zum Glück sind sie bereits aus dem Gröbsten heraus. jpw

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