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Praktisch schuldenfrei

Pro-Kopf-Verschuldung Praktisch schuldenfrei

Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung, die sich Ende 2015 auf 15,56 Euro belaufen soll, mit einem Überschuss von 665.000 Euro aus dem Jahr 2013 und mit einem geplanten Jahresergebnis für 2015 von 235.000 Euro steht die Gemeinde Hagenburg gut da.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hagenburg. Angesichts einer ohnehin schon ansehnlichen Rücklage hat Gemeindedirektor Jörn Wedemeier daran gedacht, zu Jahresbeginn die verbliebenen 81500 Euro Schulden des Fleckens auf einmal zurückzuzahlen, statt weiter zu tilgen. „Wir lassen das, bringt nur zusätzliche Gebühren“, sagte indes der gut gelaunte Wedemeier bei der Vorlage des Haushaltes in der Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses im Rathaus Hagenburg: „So ist das richtig, wenn man den Haushalt macht, muss was überbleiben“.

 Dass nicht der komplette Betrag in die ohnehin schon gut gefüllte Rücklage der Gemeinde wandert, machte Wedemeier auch deutlich. Die Gemeinde muss für die Erschließung von Baugebieten und die Verlängerung der Baustraße im Gewerbegebiet (230.000 Euro) in die Tasche greifen. Die Sanierung des Regenwasserkanals im Schradweg kostet die Gemeinde 50.000 Euro, der Kindergarten „Indianerdorf“ bekommt für 10.000 Euro ein neues Sonnensegel und eine Matschanlage. Die Erneuerung von Geräten auf den Spielplätzen wurde auf Antrag der CDU von 5.000 Euro auf 15.000 Euro erhöht.

 Unter anderem sind als größere Maßnahmen der Bauunterhaltung Straßenreparaturen im Wert von 40.000 Euro vorgesehen, weitere 20.000 Euro für die Neugestaltung des Ortseinganges am „Roten Stein“.

 Steigenden Personalbedarf gibt es im Kindergarten „Indianerdorf“. Der jährliche Zuschussbedarf für beide Kindergärten wird sich auf voraussichtlich 385000 Euro erhöhen.

 „Das liest sich gut“, sagte Horst Häußler (Wählergemeinschaft) über den Etat. Sowohl Friedhelm Vogt (SPD) als auch der Ausschussvorsitzende Marc-Phillip Drewes (CDU) schlossen sich Häußlers Dank an die Verwaltung für die gute Arbeit an.

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