Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Radweg gesperrt

Hagenburg Radweg gesperrt

Nun doch: Der Radweg zwischen Hagenburg und dem sogenannten Dreiländereck ist von den Verkehrsbehörden gesperrt worden.

Voriger Artikel
Kindergarten erhält Lärmschutzwall
Nächster Artikel
Transporter brennt völlig aus

Hagenburg. Fahrradfahrern leuchtet seit einigen Tagen bereits am Breiten Graben in Hagenburg das Verbotsschild entgegen. Fahrten vom und zum Dreiländereck dürfen von hier aus – streng genommen – nur noch auf der engen, nach dem Ortsausgang Hagenburg auch kurvenreichen Landesstraße 453 stattfinden.

Diesen Zustand hatten die Ratsmitglieder der Gemeinde Hagenburg bereits während der jüngsten Ratssitzung befürchtet und, wie berichtet, ihrem Zorn freien Lauf gelassen. Völliges Unverständnis herrschte darüber, dass die neuerlichen oder wieder aufgebrochenen Längsrisse erst unmittelbar vor der dunklen Jahreszeit entdeckt worden sein sollen. Bürgermeister Josef Vorderwülbecke (CDU) hatte gar von „einer Sauerei“ gesprochen. Ratsherr Peter Rakelbusch (CDU) erinnerte daran, dass die Gemeinde selbst nicht unerheblich viel Geld in den Weg und auch in die Verlängerung in der Schierstraße investiert habe.

Für die notwendige Sanierung des Weges, der bereits vier Jahre nach dem Bau im Jahr 2009 auf einer Länge von 800 Metern gerissen war, ist die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, zuständig. Deren Leiter, Markus Brockmann hatte vor einigen Wochen noch von der Möglichkeit gesprochen, den Radweg in Beton neu auszuführen. Inzwischen hat er offenbar der Gemeinde Hagenburg mündlich mitgeteilt, dass der Weg abgefräst, mit Gitternetzen versehen und mit Beton übergossen werde. Ob das allerdings im Frühjahr oder im Sommer 2016 passieren werde, sei noch nicht klar.

Radfahrer müssen bis dahin in und aus Richtung Auhagen/Dreiländereck auf die Fahrbahn der L453 ausweichen. Sie werden nicht mehr nur per Schild aufgefordert, auf einer Strecke von rund 800 Meter Länge vom Rad abzusteigen, sondern müssen schon weit vorher den dort noch intakten Radweg verlassen, weil dies laut Vorschrift „auf einem gesicherten Übergang“ passieren muss. jpw

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg