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Rat will Kosten schätzen lassen

Hagenburg / Schwimmbad Rat will Kosten schätzen lassen

Wird es zumindest eine „Minimalsanierung“ für rund 700 000 Euro für das Hagenburger Schwimmbad geben? Mit neun gegen fünf Stimmen – bei einer Enthaltung – haben sich während der jüngsten Ratsitzung Vertreter der CDU-Fraktion zusammen mit der Wählergemeinschaft und Bündnis 90/Grüne dafür ausgesprochen, die Kosten für eine derartige Lösung ermitteln zu lassen. Der Preis für ein entsprechendes Gutachten wird auf 20 000 Euro geschätzt.

Hagenburg (jpw). Die SPD lehnt einen solchen Schritt ab, Peter Rakelbusch (CDU), enthielt sich der Stimme. „Wir wollen eine Kostenschätzung dafür, ob es mit minimalem Aufwand geht, das Bad für die nächsten 20 Jahre zu sanieren“, sagte CDU-Fraktionssprecher Heiko Bothe zu Beginn einer zum Teil emotional geführten Diskussion.

SPD-Fraktionssprecher Friedhelm Vogt begrüßte zunächst, dass die CDU erkannt habe, dass eine Sanierung für 1,8 Millionen Euro nicht machbar sei. Vogt nannte eine Komplettsanierung für 700 000 Euro „unvorstellbar“, er habe Angst vor „Pfusch am Bau“.

Den Einwohnern von Hagenburg sei man eine Prüfung dieser Möglichkeit schuldig, argumentierte Klaus-Dieter Drewes (CDU), der der SPD-Fraktion vorhielt, es sich mit ihrem „Nein“ zum Erhalt des Bades „einfach“ gemacht zu haben. Christa Kreft (Wählergemeinschaft) legte, an Vogt gewandt, nach: Sie wolle lieber 20 000 Euro für das Gutachten ausgeben, statt 60 000 Euro für den Abriss einzuplanen. Dieter Eidtmann (CDU) stellte die Notwendigkeit eines Bodengutachtens infrage.

Erhebliche Zweifel nicht in erster Linie an der Finanzierung, sondern an der künftigen Unterstützung für das Bad hegte Rakelbusch. Er fragte mit Blick auf die Aktivitäten in der „Badewonne“ in Nordsehl nach der „Lokomotive“, die sich in Hagenburg mit „Feuer und Flamme“ für das Bad einsetze.

Die CDU-Fraktion strebt an, dass der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause über eine Minimalsanierung entscheiden solle.

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