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Reparatur lohnt sich nicht überall

Spielgeräte werden erneuert Reparatur lohnt sich nicht überall

Auf Hagenburgs Spielplätzen stehen Veränderungen an. Betroffen sind unter anderem zwei Geräte auf dem Areal am Kindergarten „Indianerdorf“ sowie eines auf dem Gelände an der Steigerstraße. Den entsprechenden Beschluss fasste der Jugendausschuss bei seiner jüngsten Sitzung.

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Quelle: Symbolbild dpa

Hagenburg. Der stellvertretende Hagenburger Gemeindedirektor Ingo Harmening: „Auf dem Spielplatz am Indianerdorf ist ein Podest betroffen, auf dem der Boden abgängig ist. Dieses Gerät soll repariert werden.“ Bei der Sitzung, der eine Begehung der Spielplätze am 11. August vorangegangen war, hatten sich die Politiker entschlossen, das bei den Kindern sehr beliebte Gerät zu erhalten. Der Auftrag soll zeitnah an eine örtliche Tischlerei vergeben werden.

 Im Hinblick auf ein anderes Spielgerät nutze eine Reparatur nicht mehr, es muss ausgetauscht werden. „Das Mikado ist teilweise morsch, dort haben sich außerdem Pilze gebildet.“ Wie lange die Neuanschaffung dauere, steht nicht fest. Eine Untersuchung, die die Firma „Meditüv“, eine Unterabteilung des TÜV Nord, Ende Mai vorgenommen hatte, hatte sich dafür ausgesprochen, die beiden Geräte abzubauen. Das Unternehmen, das auch an vielen anderen Orten Spielplätze unter die Lupe nimmt, schaue mindestens einmal pro Jahr im Flecken vorbei. Zudem gebe es auch regelmäßige Bestandsaufnahmen vonseiten des Bauhofes, ergänzt Harmening.

Boden ist vergammelt

Eine Umgestaltung werde es auch auf dem Gelände an der Steigerstraße geben. „Da steht ein Turm mit Rutsche. Der soll erhalten bleiben. Das Holz im Boden vergammelt jedoch, es soll durch Metallfüße und Betonfundamente ersetzt werden.“ Wie beim Mikado gebe es an dieser Stelle aber noch keinen genaueren Zeitplan.

 Darüber hinaus werde es auf dem Spielplatz „Hopfengarten“ zu Änderungen kommen. „Dort soll eine Tischtennisplatte angeschafft und aufgestellt werden.“ Zudem gelte es, auf Hagenburgs Spielplätzen kleinere Maßnahmen wie das Auffüllen von Sand durchzuführen.

 Für entsprechende Investitionen in diesem Bereich stünde im Haushalt des Fleckens eine Summe in Höhe von 5000 Euro bereit, so Harmening.

 Zudem sei geplant, Hagenburgs Spielplätze bekannter zu machen. Die entsprechenden Pläne basierten auf einem Vorstoß der stellvertretenden Bürgermeisterin Dagmar Hansing, sagt Harmening: „Viele Erwachsene wissen in Bezug auf das Angebot im Flecken kaum Bescheid. Das möchten wir ändern.“ Für das kommende Jahr ist aus diesem Grund ein Tag des offenen Spielplatzes im Gespräch. ano

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