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Sauer zieht Schlussstrich

Hagenburger Leichtathlet erzürnt Sauer zieht Schlussstrich

Michael Sauer hat einen Schlussstrich gezogen: Als Trainer in der Leichtathletik-Sparte des TSV Hagenburg gibt er sein Engagement im Verein nach der Sommersaison auf.

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Hagenburg. Sauer teilte dieses nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden Wolfgang Linke und Geschäftsführer Axel Flögel sowie Spartenleiter Martin Werner den Athleten mit. Auch Spartenleiter Werner erbat sich Bedenkzeit, ob er seinen Posten behalten will.

 „Ich habe mir nie vorstellen können, mal aus Hagenburg wegzugehen“, sagte Sauer, der auch im Flecken wohnt, den Schaumburger Nachrichten. Entsprechende Angebote hatte der überregional bekannte Trainer, der selbst als Athlet weit vorn in einigen niedersächsischen Bestenlisten rangiert, stets abgelehnt. Bis jetzt: „Es hat keinen Zweck mehr. Mir sind so viele Knüppel zwischen die Beine geworfen worden.“

 Uneinigkeiten zwischen Sauer und dem Vorstand gab es offenbar schon länger. Wie berichtet, hatte Flögel Trainingsstunden der Sparten in den Sommerferien als „nicht abrechnungsfähig“ bezeichnet. Diese geschähen „auf eigenes Risiko“. Aus Sauers Sicht kam diese Mitteilung wie ein sommerliches Trainingsverbot rüber. Das hatte für ihn den Grund gegeben, sich auch an die Öffentlichkeit zu wenden.

 Flögel bedauerte gegenüber den Schaumburger Nachrichten das Ausscheiden Sauers als Trainer. Wie sich der Vorstand weiter positioniere, werde erst nach der Entscheidung Werners festgelegt.

 Für die folgenden Trainingswochen hat sich Sauer vom Vorstand schriftlich bescheinigen lassen, dass er anderthalb Stunden am Montag geben darf. Bei welchem Verein Sauer jetzt das Training aufnimmt, ist noch offen – zumal er mit Vereinsofferten geradezu bombardiert wird. Die Tendenz für ihn geht in Richtung Region Hannover. Viele der Kaderathleten würden ihm folgen. Mitglied des TSV will Sauer bleiben. Seine Tätigkeit als Referent für das Sportabzeichen beim Kreissportbund Schaumburg bleibe von dem Wechsel unberührt. jpw

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