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Schützen legen Messlatte hoch

Hagenburg Schützen legen Messlatte hoch

Das Schützenfest ist für die Hagenburger ein voller Erfolg gewesen. „In diesem Jahr störte uns kein hochrangiger Politiker oder eine Fußball-WM“, sagte der Vorsitzende der Schützengesellschaft und Schützenoberst Carsten Vehling bei der Abrechnungsversammlung der Schützengesellschaft Hagenburg-Altenhagen vor rund 150 Mitgliedern im Ratskeller.

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Carsten Vehling (links) reitet mit seinem Pferd „Watson“ durch den Ort.

Quelle: jpw

Hagenburg. Zusammen mit dem „Oberzahlmeister“ Oliver Grüttner zog Vehling eine positive Bilanz. Aus finanzieller Sicht hat es sich für die Hagenburger wieder richtig gelohnt. Nicht umsonst gehört das Fest für Vehling in die Reihe der besten Schützenfeste.

Als künftige „Standardmesslatten“ eines normalen Schützenfestes definierte der Schützenoberst die Zielmarken von rund 2000 Gästen am Sonnabend, 800 ausgegebenen Essensmarken am Montagmorgen und rund 1000 Tanzmarken für den Montagabend, die er auch in den kommenden Jahren erreichen will.

Vehling bedankte sich bei allen Mitwirkenden für ihren Einsatz, unter anderem auch bei der Festband „Royal Flash“, die das Fest zum 13. Mal in Folge begleitete. Für ihn sei sie ein „Grundpfeiler des Erfolges“. Der Vorvertrag für ein erneutes Engagement im Jahr 2016 liege bereits auf seinem Schreibtisch, wie der Schützenoberst verriet.

Nach dem altersbedingten Ausscheiden des Festwirtes Wolfgang Mildner beauftragte die Versammlung den Vorstand, mit dem Veranstalter Markus Zachmann Verhandlungen aufzunehmen. Zachmann, der diverse Schützenfeste im Raum Bremen und Twistringen wie zum Beispiel die Cannstatter Wasen betreut, ist bereits drei Jahre in Folge Gast des Hagenburger Schützenfestes gewesen.

Bedauerndes Gelächter vonseiten der Schützen erntete der Oberst mit der Feststellung im Schützenfestbericht, dass sein Pferd „Watson“ offenbar Angst vor Regenschirmen habe. „Watson“ habe stets gezuckt, „wenn der eine oder andere Zuschauer sein Ding auf- oder zumachte“. jpw

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