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Schwieriges Retten im Tiefgeschoss

Sächsenhäger Feuerwehren üben Schwieriges Retten im Tiefgeschoss

Vermeintliche Opfer im Tiefgeschoss, Puppen im Keller und Qualm im gesamten Gebäude: Die acht Feuerwehren aus der Samtgemeinde Sachsenhagen sind bei ihrer jährlichen Großübung in Hagenburg vor besonders knifflige Aufgaben gestellt worden.

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Mehr als 100 Feuerwehrleute sind an der Großübung auf dem Schachtgelände beteiligt.

Quelle: jpw

Hagenburg. Die Kali+SalzAG von Schacht Sigmundshall in Bokeloh hatte ein früheres, sogenanntes Kauengebäude auf dem Gelände des Schachtes „Weser“ für die gemeinsame Übung der Werksfeuerwehr und der Einsatzkräfte aus der Samtgemeinde zur Verfügung gestellt. Angenommene Situation: Die 23-köpfige Werksfeuerwehr vor Ort bekommt den Brand in dem Gebäude nicht unter Kontrolle, sodass sämtliche verfügbaren 85 Einsatzkräfte aus Hagenburg-Altenhagen, Sachsenhagen, Nienbrügge, Auhagen, Düdinghausen, Wiedenbrügge, Bergkirchen und Wölpinghausen um kurz nach 18 Uhr in den nordöstlich gelegenen Zipfel der Samtgemeinde eilten.

 Besondere Schwierigkeit: Das perfekt verqualmte Gebäude ist stark verwinkelt und besitzt unter dem eigentlichen Keller noch ein weiteres Kellergeschoss, aus dem unter schwerem Atemschutz einige der insgesamt acht Vermissten geborgen werden mussten. „Das war unser Ziel“, kommentierte Gemeindebrandmeister Joachim Muth vor Ort, der sich insgesamt mit dem Ablauf der Übung zufrieden zeigte. „Wir wollten den verstärkten Einsatz von Atemschutzgeräteträgern üben.“

 Da die Wasserentnahme auf dem Grundstück ausgeschlossen war, bestand die Aufgabe für einige der Feuerwehren darin, eine externe Wasserversorgung aufzubauen. An der Eingangstür zum Gebäude stand Siegfried Hirschhausen, der Chef der Werksfeuerwehr, und notierte akribisch, was ihm auffiel. Er registrierte „große Probleme mit dem verwinkelten Gebäude“, weil die Aktiven aus der Samtgemeinde erstmals auf dem Gelände übten. Sie seien noch dabei, das Szenario abzuarbeiten und sollten lieber etwas langsamer arbeiten, um Fehler zu vermeiden. „Insgesamt machen die Feuerwehren aber ihre Arbeit gut“, urteilte Hirschhausen. „Es gibt nur Kleinigkeiten zu besprechen.“ jpw

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