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Sehnsüchtige Blicke zum Nachbarn

Nordumgehung Sehnsüchtige Blicke zum Nachbarn

Bald geschafft: so könnte es für die Stadt Wunstorf heißen. Im Rathaus wird nach Worten von Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt im September mit dem Planfeststellungsbeschluss für die Nordumgehung gerechnet.

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Quelle: pr.

Hagenburg. Verwirklicht ist die Trasse damit noch lange nicht. Eberhardt erwartet einige Einwände und auch die Möglichkeit einer Klage. Ein Baubeginn ist noch nicht abzusehen. Im Nachbarort Hagenburg ist, wie berichtet, dagegen neue Hoffnung aufgekeimt, dass man mit dem Wunsch nach einer Umgehung für den verkehrsbelasteten Kern des Ortes nun einen Schritt weiter gekommen ist. Die Gemeinde Hagenburg muss damit nicht mehr länger einem Phantom nachjagen, sagt Eberhardt.

Wenige Jahre nach der Wende waren die beiden Umgehungsprojekte in Wunstorf und in Hagenburg zeitlich nahezu gleichauf: Die Auestadt sollte – von 1992 aus gesehen – im Jahr 2017 die Umgehungsstraße bekommen, Hagenburg im Jahr 2018. In den Folgejahren fiel Hagenburg weit zurück, 2006 flog das Projekt aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes heraus.

Auf eigene Kosten

Die Wunstorfer begannen dagegen bereits 1994 auf eigene Kosten mit den planvorbereitenden Untersuchungen für die Trasse, um im Zweifelsfall in der Schlange der Neubauprojekte weiter vorne zu stehen. Im Haushaltsplan standen drei Millionen Mark zur Verfügung.

Undenkbar für den Flecken, auch nur annähernd im Verhältnis in gleichem Maße die Planung zu betreiben. Der ungefähre Verlauf der Trasse in Hagenburg ist seit Jahrzehnten bekannt und nach den Worten des Gemeindedirektors Jörn Wedemeier auch im Flächennutzungsplan der Samtgemeinde verzeichnet. Auch das Regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises Schaumburg berücksichtigt die mögliche künftige Trassenführung bereits.

Die Hagenburger Hoffnung, dass nun zunehmender Lastwagen-Verkehr in ihrem Ort nach der Fertigstellung der Wunstorfer Umgehung ihr Projekt zeitlich deutlich beschleunigt, dämpfte der Wunstorfer Bürgermeister allerdings bei seinem Besuch in Hagenburg. Der Autoverkehr ist dort das Problem. „Wegen der LKWs werden wir die Umgehung nicht bauen“, sagte Eberhardt.  jpw

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