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Hagenburg Senioren wollen den Anschluss
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Senioren wollen den Anschluss
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00:25 22.03.2018
Quelle: pr.
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HAGENBURG

Der Gedankenaustausch im Seniorenbeirat erfolgte auch vor dem Hintergrund, dass eine ähnliche Idee vor Jahren bereits gescheitert war, wie der als Gast anwesende Karl-Heinz Rottenberg erinnerte: „Damals haben sich nicht genug Fahrer gemeldet, die bereit gewesen wären, dies zu leisten.“ Eine andere Einschätzung äußerte Vorsitzender Theodor Beckmann. „Ich denke, dass das Problem damals vor allem darin bestand, dass die Sache politisch nicht gewollt war, man sich folglich nicht ausreichend um Fahrer bemüht hat.“ Bei der Einführung innerhalb der Samtgemeinde Sachsenhagen im Jahr 2014 sei Hagenburg als Standort nicht vorgesehen gewesen. Man habe wegen dieser Thematik schon Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier, der gleichzeitig Gemeindedirektor von Hagenburg ist, angesprochen und nach dem aktuellen Stand gefragt, bislang aber noch keine Rückmeldung erhalten. Das Ganze werde bei der nächsten Ratsitzung im April aber wieder auf der Tagesordnung stehen, informierte Bürgermeister Dieter Eidtmann.

Auch Vorteile für andere Gemeinden

Von Hagenburg aus fährt seit Monatsbeginn von montags bis freitags zweimal täglich ein Sammeltaxi zum Klinikum in Vehlen. Für die Einwohner der drei anderen Mitgliedsgemeinden Auhagen, Wölpinghausen und Sachsenhagen ist der Anrufbus unterwegs.
Erika Hoppe-Deter, die das Anrufbussystem von Niedernwöhren aus betreibt, wäre dazu bereit, das Ganze auf Hagenburg auszuweiten, aber eben unter der Voraussetzung, dass sich im Flecken genug Fahrer zum Mitwirken bereit erklären. Eine Erweiterung biete nicht nur für Hagenburg Vorteile, meint Beckmann: „Auch für die Sachsenhäger und andere wäre es dann einfacher, etwa zu den Ärzten im Bereich der Stadt Rehburg zu gelangen.“ Alternativ ist die Einführung eines Sammeltaxis, das auch in den Raum Wunstorf fährt, geplant.
Die Ausweitung auf Hagenburg könne jedoch andererseits zu Komplikation führen, so Rottenberg. „Dann droht die Gefahr, dass benachbarte Busunternehmen, etwa aus dem Bereich Steinhude, uns die Vergünstigungen, die wir bisher hatten, streichen.“ ano

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