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„Spurensucher“ präsentieren „Historischen Ortsspaziergang“

Den Flecken erkunden „Spurensucher“ präsentieren „Historischen Ortsspaziergang“

Nach rund zweieinhalbjähriger Arbeit hat Sven-Olaf Benkhardt für die Initiativgruppe „Spurensuche“ der Schaumburger Landschaft in der Reihe der „Historischen Ortsspaziergänge“ Materialien über Hagenburg und das einstmals selbstständige Altenhagen, sowie als weitere Einzelkarte den Schlossbezirk vorgelegt.

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Karl-Heinz Oelkers (von links) präsentiert das Material zusammen mit seiner Frau Ute und Sven-Olaf Benkhardt Gemeindedirektor Jörn Wedemeier (stehend) und Bürgermeister Josef Vorderwülbecke.  jpw

Hagenburg. Die lange Bearbeitungszeit begründete der Lehrer selbst mit der Erkenntnis im frühen Stadium seiner Arbeit, dass es bei einem Auftrag „Hagenburg“ nicht bei einem Blatt habe bleiben können. Der Leiter der AG Spurensuche, Karl-Heinz Oelkers, der zusammen mit seiner Frau Ute zur Präsentation des Materials ins Rathaus nach Hagenburg gekommen war, hatte mit alten Hagenburger Flurkarten, einer Karte vom Wilhelmsteiner Feld und einer Preußischen Landesaufnahme von 1896, die Altenhagen und Hagenburg zeigt, weiteres Material für den Druck vorbereitet.

Mehr als 100 ehrenamtliche Mitarbeiter hat Oelkers in den vergangenen Jahren motiviert, in der Kulturlandschaft des Schaumburger Landes nach Spuren zu suchen. Auch für Benkhardt ist es nicht der erste Ort gewesen. Für das Projekt Hagenburg fand er unter anderem Unterstützung bei Inge Bührmann, dem Bauernhausexperten Ulrich von Damaros, den Tafeln der „Fleckentour“ und auch beim Schlossbesitzer Karl-Heinz Frantz.

Benkhardt schildert die Altenhäger und Hagenburger Entwicklungsgeschichte anhand eines Querschnitts von typischen Hausformen, prägender Landschaftsteile und Kulturrelikte. Dabei erwähnt er zum Beispiel den alten Zweiständerbau aus dem Jahr 1616, das älteste Haus im Flecken, der vor rund 30 Jahren aus dem ehemaligen Zentrum Altenhagens in der Nähe der alten Kirche St. Nicolai nach Hagenburg versetzt wurde.

Viele Details, wie alte Torfstiche, Grenzsteine, bauzeitlich erhaltene Dielentore, Pumpenschwengel oder auch historische Wegepflasterung am Dreiländereck dokumentiert Benkhardt und zeigt sich selbst beeindruckt von der Vielfalt: „Ich gehe ganz anders durch den Ort als vor meiner Arbeit.“

22 Objekte in Hagenburg hat er in Wort und Bild erläutert, dazu kommen elf Objekte im Schlossbereich und zwölf besondere Orte in Altenhagen. Oelkers geht noch einmal auf die – gesetzlich untermauerte – Grundidee des Projektes ein. Er will „Bewusstsein für altes Kulturgut wecken“. Schaumburg nehme dabei bundesweit eine führende Rolle ein.
Die Gemeinde Hagenburg steuerte die Druckkosten für eine 150er-Auflage der Poster, Karten und Erläuterungsblätter bei. Sie werden beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, im Zusammenhang mit anderen Orten der „Spurensuche“ in Bückeburg ausgestellt. Zum Preis von 9,90 Euro wird das Material während der Öffnungszeiten zudem im Rathaus Hagenburg verkauft.  jpw

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