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Straßenbeleuchtung: LED ersetzt Neonröhren

Hagenburg / Umweltausschuss Straßenbeleuchtung: LED ersetzt Neonröhren

Es wird künftig heller auf einigen Straßen in Hagenburg, trotzdem wird Strom und Geld gespart: Die Mitglieder des Energie- Wirtschaftswege- und Umweltausschusses des Fleckens Hagenburg haben in ihrer jüngsten Sitzung empfohlen, in 270 Straßenleuchten die Neonröhren gegen LED-Leuchten zu tauschen.

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Hagenburg. Zunächst plädierten der Ausschussvorsitzende Friedhelm Vogt (SPD) und einige Ausschussmitglieder dafür, erst nur einen Teil der Lampen zu sanieren und dieses in jedem Jahr weiterzuführen.

Die Verwaltung war in ihrer Vorlage davon ausgegangen, dass die Leuchtstoffröhren anstelle von der bisher verwendeten 36 Watt auf 20 Watt umgerüstet würden. Die Einsparung von 16 Watt je Laterne ergäbe demnach bei rund 4000 Betriebsstunden eine Reduzierung um jährlich je 64 Kilowattstunden. Dies entspricht aktuell rund sechzehn Euro Stromkosten.

Für die besser ausgeleuchteten Standorte, an denen zwei Röhren moniert sind, werden erwartet, dass nach der Umstellung auf LED 52 Euro im Jahr eingespart werden.

Diese erste Berechnung stellte sich allerdings als Irrtum heraus, da nicht Leuchten von 1,20 Metern Länge, sondern Leuchten von 1,50 Meter Länge in die Lampen eingebaut sind, so hatte Gemeindedirektor Jörn Wedemeier in einem Vermerk mitgeteilt. Diese hätten einen Anschlusswert von 58 Watt und würden auf 25 Watt reduziert. Inklusive der Umrüstkosten ließen sich bei einer Stromeinsparung von 33 Euro pro Jahr die Ausgabe von 27.000 Euro innerhalb von drei Jahren amortisieren.

„Wir haben im Moment das Geld“, sagte Heiko Bothe (CDU). Dessen Fraktionskollege Dieter Eidtmann verwies auf mögliche weitere Einsparungen dadurch, dass weitere Orte in der Samtgemeinde umrüsten würden.   

Weitere Beschlüsse im Ausschuss:

Ahörner im Reinhardsweg werden – obwohl es offenbar von einigen Anliegern gewünscht wird – nicht der Säge zum Opfer fallen. Ein entsprechendes Ansinnen hat der Energie- und Wegeausschuss der Gemeinde Hagenburg in seiner jüngsten Sitzung abgelehnt. Der Ausschussvorsitzende Friedhelm Vogt (SPD) hatte eine Fotodokumentation vor sich liegen. Trotzdem konnten sich die Kommunalpolitiker nicht der Auffassung einiger Anlieger anschließen, dass das Laub der Bäume stört. „Wenn wir hier nachgeben, wird ein Aufschrei durch Hagenburg gehen“, sagte Vogt. Allerdings solle künftig darauf geachtet werden, ob es nicht noch kleinkronigere Bäume gibt, die angepflanzt würden. Die Bäume im Reinhardsweg sollen vom Bauhof zumindest beschnitten werden.

Die Ausfahrt aus dem Cord-Bothe-Platz hat im Mittelpunkt einer Diskussion im Ausschuss für Energie und Wegebau der Gemeinde Hagenburg gestanden. Die Kommunalpolitiker reagierten damit auf eine Initiative des Ratsherrn Udo Philipp, der auf die Gefahren hingewiesen hatte, die sich aus seiner Sicht beim Herausfahren auf die Bundesstraße 441 ergeben würden. Grundsätzlich teilte das Gremium die Bedenken Philipps. Allerdings könne die Gemeinde „nicht viel machen“, sagte der Ausschussvorsitzende Friedhelm Vogt. Dieses Grundstück befinde sich in Privatbesitz. So bleibe nichts anderes übrig, als den Eigentümer anzuschreiben und auf seine Verkehrssicherungspflicht hinzuweisen. Vielleicht, so argumentierten die Ausschussmitglieder, könne ein Kiesstreifen an beiden Seiten der Ausfahrt dazu dienen, die Sichtverhältnisse zu verbessern.   jpw

    

 

 

 

 
 
 
 
  
 
 
 
 
 

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