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Umzug noch in der Schwebe

Weiteres Hick-Hack um Hagenburger Jugendraum Umzug noch in der Schwebe

Die Hagenburger Jugendlichen wollen aus dem provisorischen Jugendraum im Mehrzweckhaus in die Räume der Volksbank an der Langen Straße umziehen. Ob das passiert, bleibt auch nach der jüngsten Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses unklar.

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Hagenburg. Grundsätzlich sind alle Vertreter von CDU, SPD und Wählergemeinschaft für einen Umzug. Das betonte auch Dieter Eidtmann (CDU). Trotzdem stimmten letztlich nur die Vertreter der SPD dafür, CDU und Wählergemeinschaft enthielten sich der Stimme. Die Entscheidung wird der Rat in der nächsten Woche treffen.

Eidtmann zeigte sich überrascht von der Nachricht, dass der Jugendpfleger der Samtgemeinde, Sebastian Arians, aus privaten Gründen gekündigt hat. „Wie kann jemand das Konzept vorstellen, der es selbst nicht umsetzen wird?“, fragte Eidtmann. Das sei noch in der Schwebe, betonte Arians. Gemeindedirektor Jörn Wedemeier verwies auf Kontinuität und darauf, dass das Bewerbungsverfahren um die Nachfolge bereits abgeschlossen sei und es Bewerber gebe.

„Die ständige räumliche Unsicherheit ist für die Jugendarbeit unproduktiv“, sagte Arians mit Blick auf die Jahre seiner Tätigkeit in Hagenburg. Zur Sitzung waren auch einige der regelmäßigen Nutzer des Jugendraums als Zuschauer gekommen.

Eidtmann gab die Meinung der CDU-Fraktion wider. Demnach ist die vom Eigentümer der Räumlichkeiten – der Entwicklungsgesellschaft Sachsenhagen (EGS) – festgelegte Miete von 5,75 Euro pro Quadratmetern zu hoch.

Angelehnt an den Mietpreis der Räume für die Krippe sieht die Fraktion eine Obergrenze bei einem Mietpreis von vier Euro. „Hanebüchener Unsinn“ nannte Wedemeier die Berechnungen der Christdemokraten. Das sei ihnen auch bereits schriftlich mitgeteilt worden.

Stattdessen machte Wedemeier deutlich, dass die EGS die Räume im Keller der Gemeinde auch für die Jugendarbeit zur Verfügung stellen wird und für einen zweiten Fluchtweg sorgt, dessen Einbau zusätzlich 16.000 Euro kosten wird.

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