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Vehling versteht Ablehnung nicht

Hagenburger Schützengesellschaft Vehling versteht Ablehnung nicht

Bilanz eines „erfolgreichen, aber nicht des erfolgreichsten Jahres“ hat der Vorsitzende der Schützengesellschaft Hagenburg-Altenhagen, Carsten Vehling, vor rund 130 Mitgliedern im Saal des Hagenburger Ratskellers gezogen.

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Versteht Ablehnung nicht: Carsten Vehling.

Quelle: jpw

Von Jan Peter Wiborg

Hagenburg. Sorgen bereiten dem Schützenoberst allerdings die Bedenken und Einsprüche, die es aus der Nachbarschaft gegen den neuen Standort des Bogenschießplatzes gegeben hat. Mit zwei der drei Anwohner habe es auf Bitten des Landkreises Schaumburg jeweils ein konstruktives Gespräch gegeben, berichtete Vehling.

 „Total enttäuscht“, so sagte Vehling, sei er vom Ergebnis eines Telefongespräches mit dem dritten Nachbarn, der das anliegende Grundstück lediglich hoheitsrechtlich verwalte. Bei der Anfrage sei ihm, Vehling, „eiseskalte Ablehnung“ entgegengeschlagen. Man müsse bedenken, schloss Vehling, „dass es sich beim Ablehnenden um einen Ratsherrn handelt“, somit um „einen Politiker, der sich mit den Ansichten seines Wahlvolks beschäftigen sollte“.

 Vehling machte deutlich, dass die Schützengesellschaft die Baugenehmigung für den Platz noch in diesem Monat erwarte, aber trotzdem bereits einen Antrag auf Pachtlaufzeitverlängerung für den bisherigen Platz gestellt hat.

 Innerhalb des Vereins verteilte der Vorsitzende wie üblich sein wohldosiertes Lob für die Sparten, wobei er bei der Beteiligung bei den Sportschützen an den Veranstaltungen mit Blick auf personelle Engpässe auch an den Teamgeist appellierte. Aus den vielen Erfolgen der Bogensportler pickte sich Vehling einige Landesmeistertitel und Vereinsmeistertitel heraus.

 Schützenchef Vehling berichtete zudem von den organisatorischen Bemühungen im Vorfeld des Kreisschützentreffens, trotz eines zusätzlichen Appells während des Kreisdelegiertentreffens im vergangenen Jahr: „Von rund 60 Vereinen sagten 20 zu, 20 ab und 20 meldeten sich gar nicht.“ Das Kreisschützenfest selbst sei nahezu ohne Probleme gelaufen – allerdings habe „Watson“, das Pferd von Vehling, kurz vor dem Antreten auf dem Sportplatz noch im Anhänger im Stau des Sternmarsches gestanden.

 Unerwartete Spannungen brachten abschließend noch die Kampfabstimmung um die Position des dritten Kassierers, bei der sich Ina Nolte mit deutlicher Mehrheit gegen Brian Zieseniss und Ralf Hüper durchsetzte.

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