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Hagenburg Verkehrszahlen liegen vor
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Verkehrszahlen liegen vor
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00:18 16.09.2017
Im Hagenburger Ortskern soll nach Wunsch des Fleckens bald Tempo 30 herrschen. Quelle: jpw
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Hagenburg

Vor anderthalb Jahren stellte die Gemeinde Hagenburg den Antrag – auf eine Antwort der Genehmigungsbehörden warteten Rat und Verwaltung bisher vergeblich. Nun ist aber Fortschritt in Sicht.

Für das Projekt Kreisel zeichnet der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, verantwortlich. Ob es Tempo 30 auf der Bundesstraße geben kann, das ordnet gegebenenfalls der Landkreis Schaumburg als Verkehrsbehörde an, diese ist in diesem Fall aber auch auf eine Stellungnahme des Landesbetriebes angewiesen.

Woran es seit einigen Monaten wiederum beim Landesbetrieb hakte, macht dessen Leiter Markus Brockmann deutlich: „Wir waren auf die Auswertung der Verkehrszählung 2015 des Landes Niedersachsen angewiesen.“

Verkehrsministerium gelöchert

Weil nicht nur der Fortgang der Hagenburger Projekte an diesen Zahlen hing, löcherte Brockmann nach eigenen Angaben die zuständigen Stellen des Verkehrsministeriums fast wöchentlich. „Seit gestern haben wir nun die Zahlen“, freute sich der Behördenleiter. Darüber sei die Gemeinde umgehend per Mail informiert worden.

„Der durchschnittliche Verkehr bildet die wichtigste Berechnungsgröße“, erläuterte Brockmann die Arbeiten, die nun in seiner Behörde erledigt werden können. Antwort bekommen wird demzufolge in näherer Zukunft nicht nur die Gemeinde in Sachen Kreisel, sondern auch der Landkreis Schaumburg, der den Antrag der Hagenburger für Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt abschließend bearbeiten kann.

Rat und Verwaltung der Gemeinde Hagenburg knüpfen ihre Hoffnung an eine Richtlinie des Landes Niedersachsen aus dem Jahr 2015, die die Kriterien für innerörtliche Tempobegrenzungen von 50 auf 30 Kilometer in der Stunde festschreibt. Diese sehen Kommunalpolitiker und Gemeindedirektor als erfüllt an: „Uns liegt ein Gutachten vor, wonach die Lärmobergrenzen überschritten sind und von diesem Lärm Gesundheitsgefährdung für die Anlieger ausgeht“, erläuterte Gemeindedirektor Jörn Wedemeier die Position. jpw

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