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Hagenburg Verlust von Bürgernähe befürchtet
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Verlust von Bürgernähe befürchtet
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00:26 04.03.2018
Quelle: pr.
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HAGENBURG

Obwohl Gemeindedirektor Jörn Wedemeier darauf hinwies, dass alle Ratsmitglieder in Kürze mit konkreten Informationen versorgt würden, eine Vorlage für sie in Arbeit sei, begann der frühere Bürgermeister Josef Vorderwülbecke (CDU) seine Gedanken darzustellen. Er sprach unter anderem von einem möglichen Verlust von Bürgernähe.

Ins Zentrum der Betrachtung rückte auch der Aspekt, dass sich Hagenburg am äußersten nordöstlichen Rand des Landkreises Schaumburg befände. Fast „wie ein Valenzelektron in der letzten Schale“, meinte der SPD-Fraktionsvorsitzende Detlef Gödeke. Er hatte einen anderen Aspekt eingebracht, dass zuerst die Frage nach einer Einheitsgemeinde beantwortet werden müsse.

Falls es zu einer Fusion komme, sei die „Mitgift“ der Samtgemeinde Sachsenhagen „beachtlich“, und angesichts der Lage müsse auch über eine Fusion mit der Stadt Wunstorf nachgedacht werden.

Trotz des merklichen Unmuts speziell in der CDU-Fraktion darüber, dass sich unter dem Punkt Anfragen und Mitteilungen nun doch eine Diskussion entsponnen hatte, beteiligte sich auch der CDU-Fraktionssprecher Jörg Zschetzsche daran: Er verwies darauf, dass Wunstorf eben diese Einheitskommune sei. Würden dieser Schritt vollzogen, „dann könnten wir hier am Tisch nicht mehr über Städtebauförderprogramme nachdenken, sondern wären von dem Wohl und Wehe des Stadtrates abhängig“, meinte der Fraktionschef.

Im Übrigenwürde die CDU-Fraktion die Ratsvorlage zum Thema abwarten und sich in einer möglichen Klausurtagung dem Thema widmen. jpw

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