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Hagenburg Verwaltung hat den Vortritt
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Verwaltung hat den Vortritt
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00:18 04.09.2017
Der Schützenplatz gehört zu den Bushaltestellen im Flecken Hagenburg, die saniert werden sollen. Quelle: HARMENING
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HAGENBURG

„Hier ist ein Unterstand dringend erforderlich, besonders im Hinblick auf den Winter.“ Zudem hätte sich die Zahl der Schüler, die den Halt nutzen, stark erhöht. „Früher fuhren viele Richtung Wunstorf. Mittlerweile hat sich dieser Trend, auch wegen der anstehenden Schließung der Graf-Wilhelm-Schule in Steinhude, nach Stadthagen verlagert.“

Etwa 4000 Euro für eine Wartehalle

Man wolle bei dem Projekt aber zunächst der Verwaltung den Vortritt lassen und abwarten, welche Vorschläge sie dazu einbringe. Ansonsten erwäge man, einen entsprechenden Antrag in der nächsten Ratssitzung am 6. November zu stellen. Die Kosten für eine Wartehalle werden auf etwa 4000 Euro beziffert. Auf eine Förderung durch den Kreis und das Land Niedersachsen, die theoretisch möglich, nach dem politischen Wechsel in Hannover aktuell jedoch nicht praktikabel ist, müsste man verzichten. „Ich denke aber, dass man mit Blick auf die Nützlichkeit der Überdachung diese Maßnahme als außerordentliche Haushaltsausgabe voll und ganz vertreten kann.“

Für folgende Änderungen, etwa die Schaffung von Barrierefreiheit an der Haltestelle, könne man dann wieder einen Zuschuss aus Fördertöpfen beantragen. Dieser kann im Idealfall bis 90 Prozent betragen.

Dass die Hagenburger CDU und SPD in Sachen Bushaltestelle derzeit so auf das Tempo drücken, verwundert Gemeindedirektor Jörn Wedemeier: „Die Haltestelle steht seit Jahrzehnten unverändert dort, ohne dass sich jemand darum gekümmert hat. Und jetzt haben sie es plötzlich eilig.“

Antrag fristgerecht eingereicht

Der entsprechende Antrag auf Fördermittel, in deren Genuss außer der Schützenstraße auch die Haltestellen Kiefernstraße Richtung Rehburg, Schützenplatz aus Richtung Hainholzstraße, die Schachtstraße in Richtung Rehburg sowie die Schierstraße Richtung Stadthagen kommen würden, sei fristgerecht zum 31. Mai eingereicht worden. Und jetzt hänge man in der Luft, so Wedemeier: „Die CDU in Hannover gibt die hierfür vorgesehenen Gelder nicht frei. Wir stehen damit vor dem gleichen Problem wie bei der geplanten Sanierung der K 37 in Wiedenbrügge.“

Im Hinblick auf die weiteren Baumaßnahmen sieht er auch hohe Investitionen auf Hagenburg zukommen: „Das Installieren der Buskappsteine dürfte etwa dreimal so viel kosten wie das Wartehäuschen.“ ano

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