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Hagenburg Volksbank-Vorstand begründet Verschmelzung der Geschäftsstellen
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Volksbank-Vorstand begründet Verschmelzung der Geschäftsstellen
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00:25 17.08.2015
Bald unter einem Dach: Karl-Ludwig Dreyer (Steinhude, von links), Marc-Philipp Drewes (Hagenburg) und Silke Schenker (Großenheidorn). Quelle: hpw
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Hagenburg/Steinhude (jpw)

Steigende Kosten vor dem Hintergrund der weltweiten Zinsentwicklung sowie zunehmende Regulierung haben nach den Angaben Strahlers zu der Entscheidung der Bank geführt. Mehrere 100 000 Euro jährlich mache nach Angaben des Volksbank-Vorstandes die Ausgaben für Vertretungen in kleinen Filialen aus. Diese müssten sukzessive gespart werden. Zudem stelle die Bank fest, dass die Filialen weniger in Anspruch genommen würden, allein die „beleghaften Bearbeitungen“ hätten sich um 60 Prozent reduziert. Künftig soll deshalb die Kommunikation mittels Telefon und Internet verstärkt werden. Die Volksbank denkt unter anderem über ein zusätzliches Kunden-Service-Center nach.
Während die Kundenberater künftig in der Geschäftsstelle in Steinhude arbeiten, wird die Volksbank in Hagenburg weiterhin mit einer Selbstbedienungsfiliale vertreten sein. „Einen Standort haben wir bereits gefunden“, sagte Strahler. „Wir werden umziehen in die Lange Straße, in die Front des Edeka-Marktes Kappe.“ Umbauplanungen würden derzeit laufen.
Über den weiteren Prozess der Filialverschmelzung will die Volksbank ihre 4000 Mitglieder und 7000 Kunden in der Seeprovinz ausführlich informieren. Strahler kündigte Lösungen an, wenn jemand nicht in der Lage sei, die weiter entfernte Filiale zu erreichen.

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