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Bauarbeiten in Hagenburg Warten auf den Landkreis

Der Beginn der Bauarbeiten auf dem Hagenburger Hof „Bothe 1“ steht bevor. Nach dem vollständigen Abriss des vormaligen landwirtschaftlichen Gehöftes sollen dort Wohnungen, möglicherweise auch gewerbliche Objekte entstehen. Dafür benötigt das ausführende Team um Besitzer Heiko Bothe noch eine Genehmigung.

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Auf dem Gelände sind vor Baubeginn noch einige Aufräumarbeiten zu erledigen.

Quelle: ANO

HAGENBURG. „Wir warten auf die Zustimmung des Landkreises zur Teilungserklärung. Dann können wir loslegen“, sagt Bothe. Bei der Teilungserklärung handelt es sich um eine Versicherung des Grundstückseigentümers gegenüber dem Grundbuchamt, dass das Eigentum in Eigentumswohnungen aufgeteilt wird. Sobald die Genehmigung vorliege, ginge diese an einen Notar, der anschließend für die Eintragung ins Grundbuch sorge, sagt der Wölpinghäuser Architekt Uwe Brinkmann, der ebenfalls an dem Bau beteiligt ist. Für dieses juristisch vorgeschriebene Handeln gebe es gute Gründe: „Damit soll etwa verhindert werden, dass eine Wohnung zweimal verkauft wird.“

Sandstein noch brauchbar

Ansonsten seien noch einige Kleinigkeiten auf dem Areal zu erledigen. „Wir müssen mähen, den Boden einebnen. In ihm befinden sich noch etliche Fundamente.“ Zudem sei der Sandstein noch brauchbar.

Mit der Gestaltung der ersten von insgesamt vier Einheiten, deren Investitionsvolumen laut Bothe mehrere Millionen Euro umfasst, soll bald begonnen werden: „Ich habe immer vom Baubeginn im November geträumt. Der Dezember dürfte aber realistischer sein.“ Andauern soll die Bauzeit bis April oder Mai nächsten Jahres.

Startschuss mit Haus D

Der Startschuss soll nach aktueller Planung mit Haus D, dem am weitesten von der Straße entfernten Gebäude erfolgen. Dort sollen Eigentumswohnungen entstehen, deren Quadratmeterpreise 2350 bis 2450 Euro betragen. In Stein gemeißelt sei diese Haltung freilich nicht. „Wir haben auch Anfragen von Leuten vorliegen, die sich vorstellen könnten, ein Gesamtobjekt zu nutzen.“ Dabei handele es sich um Gruppen wie Rechtsanwälte oder Ärzte, bei denen es zu starkem Publikumsverkehr komme. Daher sei auch denkbar, dass mit dem Bau von Haus A, das direkt an der am Grundstück vorbeiführenden Schierstraße liegt, angefangen werde oder dass unterschiedliche Einheiten gleichzeitig oder geringfügig voneinander versetzt beginnen.

Mit der Resonanz auf die offerierten Immobilienangebote zeigt er sich zufrieden: „Uns liegen im Moment 35 Anfragen vor. Viele von ihnen kommen aus der Umgebung, manche auch von weiter weg.“ Die neuen Besitzer könnten dabei auch eigene Ideen einbringen: „Es ist zum Beispiel möglich, abgeschlossene Küchen zu bilden, Wände einzuziehen oder herauszunehmen.“ ano

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