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Weiter auf Wachstum gesetzt

Neubaugebiet in Hagenburg Weiter auf Wachstum gesetzt

Hagenburg soll weiter wachsen. Die Weichen dafür hat der Gemeinderat bereits vor einem Vierteljahrhundert gestellt. Per Beschluss hat das Gremium die Marke von 5000 Einwohnern für den Ort als Ziel vorgegeben, und es scheint, als ob das fixierte Ziel erreicht wird.

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Lückenschluss: Die Gemeinde plant ein neues Baugebiet westlich vom Tieste-50-Weg.

Quelle: jpw

HAGENBURG. Das nächste große Baugebiet zeichnet sich ab. Noch ist seitens der Gemeinde zwar nicht einmal der Aufstellungsbeschluss gefasst. Doch die Samtgemeindegremien haben bereits vorgesorgt und für den Bau einer Kindertagesstätte gestimmt.
Über die Lage und Dimension des bebaubaren Areals geben sich die Verantwortlichen derzeit eher noch schmallippig. Das vermutlich rund 100 Bauplätze umfassende Gebiet wird dem baulichen Lückenschluss zwischen dem Wunstorfer Weg in nördlicher Richtung und der Altenhäger Straße als südlicher Grenze und dem Tieste-50-Weg westlich dienen.
Die Lage am Steinhuder Meer sowie die Nähe zur Region Hannover und ein akzeptabler Nahverkehrsanschluss machen den Flecken zu einem begehrten Wohnstandort. Quadratmeterpreise für Bauland sind hoch, gemessen am Durchschnitt des Landkreises Schaumburg, durchaus bezahlbar aber für viele Familien, die sich ein Bauen innerhalb der Region nicht mehr leisten können. Hagenburg liegt im Speckgürtel der Region Hannover.

Von Entwicklungen profitiert

Der Ort profitierte auch davon, dass im nordwestlichen Teil der Stadt Wunstorf, der stark vom Fremdenverkehr dominiert wird, über Jahre kaum Bauland oder Gewerbeflächen ausgewiesen sind.
Nicht immer gefiel die Marschroute der Gemeinde. Nach dem ersten, großen Neubaugebiet an der Schierstraße kündigte die damalige Bezirksregierung aus raumordnerischen Motiven vor mehr als 20 Jahren an, weitere Baugebiete bis auf weiteres nicht mehr genehmigen zu wollen.
Die Bezirksregierung ist längst abgeschafft, inzwischen gilt landesweit raumplanerisch die Einsicht, dass Landschaft nicht unendlich zersiedelt werden kann. Seit einigen Jahren muss als gesetzliche Vorgabe vor einem Neubaugebiet zumindest eine Idee davon stehen, wie innerörtlich verdichtet werden kann.

Deutlicher Bevölkerungsanstieg

Die Gemeinde Hagenburg hat dafür unter anderem die Ecke Schierstraße/Lange Straße aber auch den Altenhäger Sportplatz ins Auge gefasst.
Hagenburg hatte seit dem Beginn der signifikant wachsenden Einwohnerzahlen vor knapp drei Jahrzehnten rund 3000 Einwohner. Inzwischen leben rund 4500 Menschen im Flecken, rund die Hälfte mehr also, als noch 1990. Dieses Wachstum stellt enorme Anforderungen an die Infrastruktur.
Von der Kinder- bis hin zur Seniorenbetreuung spannt sich inzwischen für jedes Alter und für viele Lebensbereiche ein großer Bogen mit einem Gemisch aus staatlichen, kirchlichen und privatwirtschaftlichen Dienstleistungen. Gemeindliche Kostenträger, wie das gemeindeeigene Schwimmbad, sind vor einigen Jahren abgerissen worden
Nicht zuletzt aufgrund des Preisgefälles zur Region Hannover besteht in Hagenburg eine bisher ungebremste Nachfrage nach Bauland. Im Moment versucht die Gemeinde, Bauinteressenten in Hagenburg anzusiedeln. Ein Ende ist noch nicht abzusehen, zumindest nicht, so lange die 5000-Einwohner-Grenze noch nicht erreicht ist. jpw

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