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„Wir haben eine tolle Truppe zusammen“

Hagenburg „Wir haben eine tolle Truppe zusammen“

Der Wegfall der Pflicht und der Einstieg in die Freiwilligkeit hat allen Befürchtungen zum Trotz die Moorgarten-Kooperation zwischen der Gemeinde Hagenburg und der Graf-Wilhelm-Schule in Steinhude nicht scheitern lassen – das Gegenteil ist offenbar der Fall.

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Ein Einsatz in den Rohrkolben – wie vor zehn Jahren – steht den Schülern auch in diesem Jahr wieder bevor.

Quelle: jpw

Hagenburg (jpw). „Wir haben eine tolle Truppe zusammen“, schwärmt die Lehrerin Ina Sokoll über ihre zehn Achtklässler, die in einer freiwilligen AG sich mit der fachlich versierten Betreuung für den Hagenburger Moorgarten beschäftigen.

Seit dem vergangenen Sommer ist aus dem Wahlpflichtkursus, der sich um die Belange des Moorgartens kümmerte, eine freiwillige AG geworden.

In diesem Zusammenhang wurden Befürchtungen laut, dass die Betreuung mangels Schülerinteresse möglicherweise nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Doch zum ersten Halbjahr meldeten sich acht Freiwillige.

„Denen hat das so gut gefallen, dass die AG auf zehn Schüler angewachsen ist“, freut sich die engagierte Lehrerin, die sich seit Jahren für das Projekt stark macht.

Für die 13- und 14-jährigen organisiert Sokoll an einer Führung, dass sie mit „ Herrn Garberding auch noch einmal richtig ins Moor kommen“.

Eine Perspektive gibt es nach Einschätzung von Sokoll auch, wenn sie selbst und ihr Kollege vom Regionalen Umweltbildungszentrum der ÖSSM, Wolfgang Gerner, in zwei Jahren in Pension gehen werden. In beiden Fällen stünden wohl Nachfolger bereit, die die Betreuung des Moorgartens weiterhin gerne übernehmen würden.

Besonders glücklich ist Sokoll darüber, dass sich jetzt „vier starke Jungs“ für die Arbeitsgemeinschaft gemeldet haben, gelte es doch für alle engagierten Schüler, Hand anzulegen. Ein Antrag bei der Umweltlotterie „Bingo“ läuft, weil viele der Schilder für die Pflanzen kaputt sind und ausgetauscht werden müssten.

Kraft ist auch bei der zweiten großen Aufgabe des Frühjahrs gefragt. Der Teich muss wieder einmal von einem großen Teil der Rohrkolben befreit werden. „Wir waren im Herbst schon einmal mit Wathosen drin“, berichtet die Lehrerin. Trotzdem plant Sokoll für das Frühjahr einen zweiten großen Einsatz, ähnlich wie den im Herbst des Jahres 2002, als an einem warmen Septembertag auch ein Boot zum Einsatz kam – und die Schüler nach anstrengender und disziplinierter Arbeit den Kontakt mit dem kühlen Nass nicht mehr unbedingt vermieden haben.

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