Rehburg-Loccum (ade). 13,5 Millionen Euro an Einnahmen stünden nach den bisherigen Ermittlungen 14,5 Millionen Euro an Ausgaben für den städtischen Haushalt 2012 gegenüber, erläuterte Martin Franke, Stellvertreter des Bürgermeisters, in der Sitzung. Eine Million Euro müsse also aus den vorliegenden Wünschen gestrichen werden. Das sei allerdings nicht so leicht, da nur zwei bis 2,5 Millionen Euro keine fixen Kosten seien.
Das Rehburger Hallenbad soll vorrangig eine neue Musikanlage und ein Headset bekommen – schon allein, um die Aqua-Jogging-Kurse angenehmer zu gestalten, die seit einem Jahr erfolgreich angeboten werden und von denen Franke sagte, dass sie „richtig Geld in unsere Kasse“ bringen. Dass immer noch keine Einstiegshilfe – ob mobile Treppe oder Lift – für das Hallenbad angeschafft worden sei, liege daran, dass wegen des Hubbodens noch keine technisch befriedigende Lösung gefunden worden sei, berichtete Franke. Dass solch eine Investition sinnvoll sei, sei unbestritten.
Der Hubboden selbst war ein weiteres Thema. Er arbeitet nicht mehr einwandfrei: Es könne passieren, dass er plötzlich auf einer Höhe stehen bleibe und sich nicht mehr bewegen lasse, sagte Franke. Diese Reparatur bekam auf der Prioritätenliste einen der hinteren Plätze.
Neue Tore für die Feuerwehrgerätehäuser in Loccum und Münchehagen sollen allerdings erst dann angeschafft werden, wenn die alten Tore vollkommen defekt sind.
Investiert werden muss auch in das Freibad. Zunächst sollen die Treppenstufen zu der 100 Meter langen Rutsche wieder rutschsicher gemacht werden. Für nahezu ähnlich wichtig sah der Ausschuss das Ersetzen von Elementen der Rutsche selbst an.
Ob die Prioritäten und das, was der Ausschuss eindeutig schon als Investitionen, die erst in folgenden Jahren wieder auf den Plan kommen sollen, eingestuft hat, genügen, um den Haushalt auszugleichen, liegt nicht in der Verantwortung des Sozialausschusses. Das große „Streich-Quartett“ wird im Finanzausschuss stattfinden.
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