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550 Rottbrüder feiern in Sachsenhagen

Rekordverdächtiges Schützenfest 550 Rottbrüder feiern in Sachsenhagen

Sachsenhagen strebt offenbar, was die Besucherzahlen angeht, einem Rekordschützenfest entgegen: 550 Rottbrüder haben bei der jüngsten Auflage gefeiert.

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Adjutant Markus Zachmann offeriert der weiblichen Begleitung für Rott 4 den Kirscheiskuchen des Damenrotts.

Quelle: jpw

Sachsenhagen. Mehr sind in Sachsenhagens Stadtgeschichte zumindest in den vergangenen Jahren wohl am Sonntag noch nicht auf dem Marktplatz angetreten.

Von der Hitze haben sich die Feiernden offenbar nicht beirren lassen. 140 Marschierwillige, so viele wie lange nicht mehr, holten am Sonnabend zum Auftakt die Majestäten ab und der Tanz im Festzelt mit „Simply Dry“ zog sehr zur Freude von Schützenmajor Reinhard Geisler auch wesentlich mehr Besuch als in den vergangenen Jahren ins Festzelt.

Leichte Abkühlung im Vergleich zum Vortag gab es zum Antreten auf dem Markplatz am Sonntag, Gesänge und Schlachtrufe mit den einziehenden Rotts, strahlende Gesichter bei den Rottmeistern, die allesamt „optimales Feiern“ in vollen Zelten meldeten. Das Musikprogramm war zwischen „Ballermann“ und Volkstümlichem angesiedelt.

Gar selig zeigte sich Rottmeister Lars Engelking für das V. Rott: „Wahnsinn“, sagte er. „Mit 190 Rottbrüdern das größte Rott, das das Schützenfest je hatte.“ Und der Wahnsinn nahm für Engelking noch kein Ende, konnte er doch aus der Hand von Bürgermeister Heinz Mensching den begehrten Rottpokal für sein Mannen (278 Ring) in Empfang nehmen. Auf dem zweiten Platz landete Rott IV (273 Ring), vor dem Damenrott (272 Ring), dem Rott I mit 269 Ring und dem Rott II/III mit 267 Ring.

Jens Bremer, Martin Berkmann, Axel Brösche, Manfred Gehle und Gudrun Klupsch bekamen von Mensching die Schützenfestorden verliehen. jpw

SCHÜTZENFEST-SPLITTER

Handschuhgate?
Handschuhgate in Sachsenhagen? Als Major Reinhard Geisler dem Bürgermeister und seinen Adjutanten Uwe Langerwisch und Markus Zachmann kurz vor der Zeremonie am Rathaus intern von dem Missgeschick berichtete, war das Mikrofon des Bürgermeisters bereit offen. Und so schallte unbemerkt über den Marktplatz, dass Geisler zwar vier weiße Handschuhe bereitgelegt bekommen hatte, aber – wie er beim Anprobieren feststellen musste – vier rechte. Was blieb dem Major übrig, als zwei gleiche Handschuhe auf die rechte und die linke Hand zu ziehen?

Hitzefrei für Umzug
Aufhalten wollte Heinz Mensching die vergnügt Feiernden mit seiner Rede nicht lange. Wegen der Hitze verkürzte der Bürgermeister auch den Umzug, die Meierei blieb diesmal außen vor. Die Runde durch die Innenstadt bezog die Gödenstraße mit ein, um den Weg in das Festzelt zu erleichtern und zu verkürzen.

Sturm auf den Kater
Es heißt zwar noch Katerfrühstück, aber vom Kater wollen die „Bayern Stürmer“, die heute von 8.30 Uhr an das Zelt im Sturm erobern will, noch nichts wissen. Bis an die Proklamation der neuen Majestäten, um 11 Uhr, soll den Musikern zufolge das Zelt beben. Mithilfe der zünftigen Klänge wollen sie eventuelle Festtagsleiden und mögliches, körperliches Unwohlsein und Müdigkeit weggefegt haben. jpw

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