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An der Hohen Warte fliegen die „Spinnen“ tief

Sachsenhagen /Sommerfest An der Hohen Warte fliegen die „Spinnen“ tief

Das Sommerfest der Wildtier- und Artenschutzstation an der Hohen Warte ist in diesem Jahr von einem besonderen Anlass begleitet worden. Vor zehn Jahren ist die Station von Gut Düendorf bei Wunstorf auf das weitläufige Gelände des früheren Munitionsdepots bei Sachsenhagen umgezogen.

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Milan und Philip haben Spaß an ihren Krabbelfiguren.

Quelle: sk

Sachsenhagen (sk). Den geteerten Hauptweg, bestückt mit vielfältigen Informationsständen, Spiel- und Bastelmöglichkeiten für die Kinder, bevölkerten am Sonntag viele hundert Besucher. Den Verkehr auf der schmalen Zufahrt zur Station regelte die Feuerwehr.

„Was gib es denn hier zu sehen?“ fragten etliche Besucher an einem niedrigen länglichen Bau. Vor dessen Glasscheiben beugten sich Neugierige, um einen Blick auf die scheuen Bewohner zu erhaschen. „Wenn Du einen schönen Kragen für deine Motorradjacke haben willst...“, bemerkte ein Sommerfestbesucher scherzend zu seiner Begleitung.

Der Mann hatte das Tier entdeckt. Ein Nerz-Weibchen huschte durch das Schaugehege. Dort leben außerdem fünf „halbstarke“ Nerze, klärte ein ehrenamtlicher Stationsmitarbeiter auf. In anderen Gehegen leben sieben weitere Fähen, zwei Rüden und zwölf Jungtiere. Etliche der Tiere sollen rund ums das Steinhuder Meer in Ufernähe ausgewildert werden.

Außer Tieren in Gehegen konnten die Besucher einen Naturlehrpfad erkunden, sich am Info-Mobil der Kreisjägerschaft über heimische Waldbewohner informieren, an einer Führung durch den Außenbereich der Station teilnehmen, Stockbrot am Lagerfeuer brutzeln, Federschmuck basteln und Nistkästen bauen.

Melanie (9) und Tanja (8) Aue blickten mit Zettel und Stift in der Hand an einer Tafel hoch, die über die Rote Waldameise informierte. Fragen für ein Quiz galt es, zu beantworten. Philip (4) und Cousin Milan (3) aus Rehburg-Loccum liebten es lebhafter.

Mit der Familie genossen die Jungen den freien Auslauf auf der Straße, drehten lachend Runden und ließen dabei „Spinnentiere“ am langen Faden kreisen. Bisweilen flogen die grünbeinigen Krabbelfiguren durch die Luft und wurden sofort wieder eingesammelt.
Etliche Kinder und auch Erwachsene sah man mit den „Spinnen“ hantieren. Diese konnten aus Pfeifenputzern und Wolle ganz unkompliziert am Info-Stand der „Sielmann Natur-Ranger“ selbst gebastelt werden.

Bilder auf leben31.de

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