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Balten treffen sich zum Ostertisch

Neues Zuhause gefunden Balten treffen sich zum Ostertisch

Ohne Piroggen geht es nicht. Zum traditionellen Ostertisch der Bezirksgruppe des Verbandes der baltischen Ritterschaften, der erstmals im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Sachsenhagen angerichtet war, standen natürlich kleine gefüllte Teigtaschen auf dem Büfett.

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Quelle: pr.

Sachsenhagen. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender Bezirksgruppe mit rund 230 Mitgliedern aus Niedersachsen, Bremen und den unmittelbar angrenzenden Nordrhein-Westfalen, sowie Estland, dem Vereinigten Königreich, der Volksrepublik China sowie Portugal, eröffnete der Sachsenhäger Pastor Ekkehard Baron von Kleist erstmals statt in Marienwerder in Sachsenhagen die Veranstaltung.

Mit Blick auf einige Gäste, wie den „Hausherrn“ Volker Töpp, den Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, berichtete von Kleist schmunzelnd, dass den Ritterschaften nachgesagt werde, „in Rüstung zu erscheinen“ und ihre Familienwappen an den Gartenzaun zu lehnen.

Keineswegs. Beschwingt vom Gottesdienst mit viel Halleluja widmeten sich die Teilnehmer nicht nur dem Büfett sondern gaben auch bereitwillig Auskunft: „Wir sind mit 2300 Mitgliedern der größte Adelsverband der Welt“, erzählte Hasso von Samson-Himmelstjerna, einem Zusammenschluss deutscher, adeliger, ehemals landbesitzender Familien der historischen vier Ritterschaften Livland, Estland, Kurland und Ösel.

Vom traditionellen Ostereierfärben mit Zwiebelschalen und allerlei Farbstoffen aus der Natur kündeten die Eier auf dem Büfett. „Jetzt sind keine Kinder hier, sonst haben wir immer noch Eierknickern gespielt“, sagte von Kleist. Auch von Samson-Himmelstjerna wusste von schiefen Ebenen zu berichten: „Von denen ließen die Kinder die Hühnereier kullern.“ Unten hätten Schokolade und andere Süßigkeiten gelegen. „Was sie getroffen hätten, durften sie behalten.“

Ein wenig enttäuscht zeigte sich von Kleist über die geringe Teilnehmerzahl, die er ein wenig auf den neuen Veranstaltungsort bezog. Aber die adelige, vornehme Zurückhaltung verflog schnell beim Familientreffen. Nicht nur, dass künftig der Ostertisch im Gemeindehaus stattfinden wird, auch die Einladung, die Töpp zu „Pastors Garten“ aussprach, stieß auf Interesse.

„Wir Balten sind es gewohnt, neu anzufangen“, sagte Friedrich-Johann von Krusenstiern. Man werde gerne wiederkommen. jpw

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