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Donnerwetter zum Jubiläums-Auftakt

Nienbrügge / Festwochenende Donnerwetter zum Jubiläums-Auftakt

Am Anfang des Nienbrügger Festwochenendes hat nicht das Wort, sondern das Gewitter gestanden. Blitze zuckten und Donner grollte über Menschings Halle in Nienbrügge, mächtiger Regen fegte über die Parkplätze. Drinnen wartete ein Teil der Sänger und der Festgesellschaft auf den Beginn des Kommerses – draußen der andere in den Autos, ohne Chance, die nur wenige Meter entfernte Halle trocken zu erreichen.

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Erster Auftritt: Die Jubilare vom MGV Nienbrügge eröffnen mit ihren Liedern den Festkommers. © jpw

Nienbrügge (jpw). Nach endlosen 20 Minuten hörte es nahezu auf zu regnen und drinnen, in der festlich geschmückten Scheune begann der Vorsitzende Dietmar Steege seine Begrüßung, die er kurz hielt, um „seine“ Männer vom MGV Nienbrügge zum Vortrag auf die Bühne zu bitten.

Eigentlich, so hatte Steege angedeutet, was später Chronist Heinz Fahlbusch weiter ausführte, seien die Anfänge des organisierten Singens in Nienbrügge schon im Jahr 1912 zu finden. Damals hatten sich polnische Arbeiter, die beim Bau des Mittellandkanals beschäftigt waren, sich abends in der Gaststätte Gerland zum Singen getroffen.

Sogar der Bergkirchener Kapellmeister Reumke wurde zum Singen verpflichtet. Doch zu einer richtigen Vereinsgründung kam es erst nach dem Ersten Weltkrieg mit 18 Nienbrüggern, die seither viele Höhen und Tiefen miteinander erlebt hätten. Die Satzung sei in 90 Jahren viermal geändert worden, sagte Fahlbusch. Nur ein Passus sei nie anders geworden: Sofern es noch fünf Mitglieder gebe, dürfe der Verein nicht aufgelöst werden. Und mit Blick auf die vielen Aktivitäten im Verein folgerte Fahlbusch: „Wir leben noch, weil wir so vielfältig sind.“

Der Dank des Vorsitzenden galt unter anderem allen Mitstreitern aus dem Dorf, die mitgeholfen haben, dass aus der Maschinenhalle innerhalb von einer Woche eine Festhalle geworden sei.

Diese präsentierte sich nicht nur gut dekoriert, sondern auch gut gefüllt, wie Sachsenhagens Bürgermeister Heinz Mensching anerkennend feststellte: „Der Regen hat nicht viele abgehalten.“

Als zweites Ensemble folgte der Chor aus Apelern, danach der zweite Männerchor aus der Samtgemeinde Sachsenhagen, die Männer aus Auhagen, der Reigen erstreckte sich bis zum Chor aus Lindhorst, nach dessen Auftritt vor allem viele Einheimische noch einige gemütliche Stunden folgen ließen.

Am Sonnabend (27. August) soll der zweite Tag des Festwochenendes mit der Trecker-Oldtimer-Ausstellung und dem Erntefest und dem „Danz up de Deel“ folgen.

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