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Sachsenhagen Doppelter Igeltag
Schaumburg Seeprovinz Sachsenhagen Doppelter Igeltag
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00:24 08.11.2015
Jürgen Müller zeigt den Kindern einen Igel. Quelle: pr.
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Sachsenhagen

Zunächst stellte der Biologe den Igel und seine Gewohnheiten vor. Interessiert hörten die Kinder zu, was Sauer über die Herkunft, den Bestand und den Lebensraum des Tieres erläuterte.

Gemeinsam wurde überlegt, was der Igel wohl frisst und wo man ihn überall finden kann: „5000 bis 7000 Stacheln hat ein Igel“, erklärte Sauer, „aber natürlich müssen die nicht nachgezählt werden.“ Die Jungen und Mädchen bastelten aus Streichhölzern und Schachteln ein eigenes Igelmodel.

Ein Besuch bei den lebenden Stacheltieren war der Höhepunkt. In den Innenräumen der Wildtierstation, werden die kleinen untergewichtigen Igel aufgepäppelt. Miriam Herde, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Wildtierstation macht, zeigte den Kindern einen kleinen Igel und erklärte, wie der Tagesablauf bei der Pflege aussieht.

Weiter ging es zum Außengehege. „Diese Igel haben genug Gewicht und können in einigen Tagen wieder in die freie Natur entlassen werden“, erläuterte Tierpfleger Tim Müller. Damit die Tiere sich an die Außentemperaturen gewöhnen, bleiben sie etwa zwei Tage draußen. Das über die Käfige gespannte Band soll nach Worten von Sauer Feinde abhalten: „Der Uhu lebt hier im Wald und gehört zu den natürlichen Feinden des Igels.“ r, jpw

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