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Fitnesspark oder Piratenschiff?

Arbeitsgruppe zur Aufwertung der „Penny-Wiese“ Fitnesspark oder Piratenschiff?

Acht Bürger und Ratsmitglieder aus der Stadt Sachsenhagen haben eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Aufwertung der Grünfläche am Penny-Parkplatz beschäftigen soll.

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Senioren beklagen Untätigkeit

Es gibt zahlreiche Vorschläge für die „Penny-Wiese“

Quelle: tro

SACHSENHAGEN. Hauptaufgabe der Gruppe sei es nun, die eingegangenen Vorschläge auf ihre Realisierbarkeit zu prüfen, sie zu priorisieren und Kostenfragen sowie Fördermöglichkeiten zu klären, erklärte Bürgermeister Ralf Hantke bei einer Ortsbegehung mit interessierten Einwohnern.

Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Markus Heinz, Rolandies Sass, Tony Schnitzer und Sebastian Knoche aus dem städtischen Ausschuss für Jugend, Kultur, Senioren und Sport sowie die Sachsenhäger Bürger Bernhard Künnemann, Herwig Henke, Rolf Nottebrock und Friedhelm Craasmann.

„Ich bin gespannt, was bei den Arbeiten der Gruppe herauskommt“, sagte Hantke und wertete: „Der aktuelle Stand auf dem Platz ist aus meiner Sicht schön – er kann aber noch schöner werden.“ Acht Mitglieder in der Gruppe seien eine ideale Größe. Die Arbeitsgruppe will sich Ende August erstmals mit der Verwaltung zusammensetzen – überstürzt werden soll aber nichts. „Der Sinn ist nicht, alles schnell umzusetzen. Es geht um die langfristige Entwicklung des Zentrums“, betonte Hantke.

Von ganz viel bis ganz wenig

Bei der Stadt seien Vorschläge „von ganz viel bis ganz wenig Geld, ganz viel bis ganz wenig Aufwand“ eingegangen, berichtete der Bürgermeister weiter. Überhaupt sind die Anregungen vielfältig ausgefallen: Eine Zähltafel, ein Regelschild oder ein Solarlicht für den Bouleplatz? Freies WLAN oder gar eine „Smartbench“? Altersübergreifende Sportgeräte? Ein Piratenschiff oder Wasserspiele für den Spielplatz? Eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge? Eine Verlegung des Basketballplatzes hinter den Holzpavillon? Tisch- und Bankgruppen? Schattenspendende Bäume? Blühstreifen und Hochbeete? Die Sachsenhäger können sich vieles vorstellen, aber nicht alles wird umsetzbar sein. „Wir reden hier insgesamt locker von mindestens 50 000 bis 100 000 Euro“, zeigte Heinz auf.

Die Anwesenden diskutierten zudem einen möglichen Erwerb von Grundstücken auf der gegenüberliegenden Bachseite, was man auf mittelfristige Sicht zumindest im Hinterkopf behalten wolle. Auch eine Umbenennung der öffentlichen Grünfläche, die derzeit meist einfach nur „Penny-Wiese“ genannt wird, steht nach wie vor im Raum. tro

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