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Füllgrenze bald erreicht

Deponie Sachsenhagen Füllgrenze bald erreicht

Die Füllgrenze für den zweiten Abschnitt der Deponie auf dem Gelände der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS) im Entsorgungszentrum in Sachsenhagen ist bald erreicht: Deshalb hat der Geschäftsführer der AWS, Peter Kühn, während der jüngsten Sitzung des Rates der Stadt Sachsenhagen die Pläne dafür vorgestellt, den dritten Abschnitt des projektierten Ablagerungsbereiches in Betrieb zu nehmen.

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Der erste Abschnitt mit 595000 Kubikmetern ist bereits verfüllt und abgedeckt, nun nähert sich auch die Kapazität des zweiten Abschnitts mit 511000 Kubikmetern dem Ende. Während die AWS diesen Teil der Deponie befüllt hat, änderte sich die Gesetzeslage: Seit 2005 darf nur noch vorbehandelter Abfall deponiert werden. Die AWS will den dritten Abschnitt, mit 219000 Kubikmetern Fassungsvermögen deutlich kleiner als die ersten beiden Teile, in Betrieb nehmen und so herrichten, dass die Ablagerung möglich wird. Auch die weiteren Abschnitte, die für die nächsten Jahrzehnte noch zur Verfügung stehen, weisen mit 193000, 186000 und 114000 Kubikmetern deutlich kleinere Fassungsvermögen aus.

„Wir möchten vom Herbst an mit den bauvorbereitenden Arbeiten für den dritten Abschnitt beginnen“, sagte Kühn, „sodass vom Frühjahr an die Dichtung eingebaut werden kann“. Betriebsbereitschaft erhofft sich Kühn zum Jahresbeginn 2017. Der Geschäftsführer sieht für die Zukunft „Entsorgungssicherheit für Jahrzehnte“ und keine Kapazitätsengpässe auf die Anlage und damit auf den Landkreis Schaumburg zukommen: „Aus heutiger Sicht wird es auch in 30 bis 40 Jahren keine Probleme geben“, meinte er auf Nachfrage.

Zudem gingen die Müllmengen eher zurück und die Verwertungsquote steige. Rund 76000 Tonnen Müll sind im vergangenen Jahr im Entsorgungszentrum in Sachsenhagen angeliefert worden, davon gelangen zwischen 20000 und 23000 Kubikmeter auf die Deponie. Kühn stellte den hohen Aufwand in Frage, der für die Deponierung getrieben werden muss: „Das Material, das wir in die Deponie einbringen, reagiert durch Vorbehandlung biologisch nicht mehr“, sagte er.

Das Archivbild vom zweiten Abschnitt, dessen Kapazität inzwischen zur Neige geht, stammt aus dem Jahr 2003. Seit 2005 darf nur noch behandeltes Material auf die Deponie gebracht werden. jpw

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