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Sachsenhagen Großer Abschied
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00:25 29.09.2014
Geht nach knapp 30 Jahren in den Ruhestand: Josef Kalkusch. Quelle: jpw
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Von Jan Peter Wiborg

Sachsenhagen. Der Geistliche wird am Sonntag, 28. September, von 18 Uhr an zunächst mit einem Gottesdienst in der Elisabethkirche verabschiedet. Anschließend hat der Kirchenvorstand für Kalkusch einen Empfang im Ratskeller vorbereitet.

Formal werden Landesbischof Karl-Hinrich Manzke und der geschäftsführende Superintendent Wilfried Vauth Kalkusch im Gottesdienst von seinen pfarramtlichen Aufgaben entpflichten. Damit endet nach knapp drei Jahrzehnten Kalkuschs Dienstzeit als Sachsenhäger Pastor.

Der in der Nähe von Iserlohn geborene Kalkusch studierte Evangelische Theologie in Bielefeld-Bethel, Hamburg, Münster und Bochum. Das Vikariat absolvierte er inklusive eines dreimonatigen Auslandsaufenthaltes in Siebenbürgen in der Kirchengemeinde Bergkirchen.

Kalkusch trat am 1. Juli 1985 seinen Dienst in der Kirchengemeinde Sachsenhagen an, die damals noch offiziell zur Hannoverschen Landeskirche gehörte, sich aber schon „in der Verlobungszeit“ mit der Schaumburg-Lippischen Landeskirche befand.

Immer legte der Pastor viel Wert darauf, in seiner Gemeinde auch für die Kirche „sichtbar“ und nah an seiner Gemeinde zu sein. Er engagierte sich unter anderem im „Arbeitskreis Innenstadt“, und bei den Auseinandersetzungen um die Einrichtung der AWS-Deponie.

Über die Gemeinde- und Landeskirchengrenzen hinaus wurde der umtriebige Pastor unter anderem durch den kirchlichen Bier- und Kaffeegarten „Pastors Garten“ bekannt, der es bis zum „Expo-Außenprojekt“ brachte.

Zwischenzeitlich leitete Kalkusch vertretungsweise den Pfarrhof Bergkirchen, die Tagungsstätte der Schaumburg-Lippischen Landeskirche. Kalkusch war es auch, der der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit in der Landeskirche Profil und Gesicht gab. Vom Jahr 2003 bis 2012 hatte der Geistliche neben dem Gemeindepfarramt das Amt des Pressesprechers der Schaumburg-Lippischen Landeskirche inne.

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