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Gulaschsuppe zum Turmjubiläum

Elisabethkirche feiert Jubiläum Gulaschsuppe zum Turmjubiläum

300 Jahre hat es gedauert, bis die 1676 vollendete evangelische Kirche in Sachsenhagen einen Turm bekam: Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde können es kaum noch abwarten und wollen bereits die Idee, Initiative und Grundsteinlegung des Jahres 1976 mit einem Turmfest am Sonntag, 8. Mai, feiern.

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Bis 1976 turmlos: Das Schiff der heutigen Elisabeth-Kirche.

Quelle: pr.

Sachsenhagen. „Der 1. September 1976 ist für unsere Kirchengemeinde ein Freudentag,“, verkündete der damalige Pastor Johannes Düsterbeck bei der Grundsteinlegung in Anwesenheit der Gönnerin Elisabeth Tunner-Hartmann, der Tochter des Alleininhabers der Schlüter’schen Verlagsanstalten, Heinrich-Ludwig Hartmann. Die Hannoveranerin hatte schon mehrfach etwas für Sachsenhagen getan, finanzierte die Amtskette des Bürgermeisters, spendierte einen Bürgersteig und mit ihrem Geld ist auch das Haus errichtet, das der Angelverein als Vereinsheim nutzt.

 Tunner-Hartmanns Zuneigung zu Sachsenhagen erklärt sich aus der Verwandtschaft zum Architekten Wilhelm Harste. Bei einem Spaziergang, so ist überliefert, entstand der Plan, dem Sachsenhäger Gotteshaus einen Kirchturm zu schenken. In der Kirchengemeinde stieß das Geschenk im Wert von 300000 Mark auf Begeisterung, nicht jedoch bei der Hannoverschen Landeskirche, zu der die Gemeinde damals noch gehörte. Zu hohe Folgekosten wurden befürchtet. Erst am Tag der Grundsteinlegung traf die Genehmigung aus Hannover ein.

 Düsterbeck begründete die Notwendigkeit eines Turmes damit, dass die auf dem Dach des Rathauses untergebrachten Glocken mit ihren Schwingungen die Substanz des Gebäudes bedrohten. „Natürlich wirft uns die Stadtverwaltung nicht hinaus, aber sie wird dennoch froh sein, wenn unser neues Bauwerk fertig ist.“ Formal war es sogar so, dass Elisabeth Tunner-Hartmann den 40 Meter hohen Turm von Harste an die Kirche anbauen ließ und ihn dann erst der Kirchengemeinde übereignete. 2004 folgte die Namensgebung: Elisabethkirche. Allerdings nicht nach der Spenderin des Turmes, sondern nach der hessischen Landgräfin Elisabeth.

 Gulaschsuppe, Kaffee und Kuchen, Musik, historische Filmaufnahmen und Melodien des Männergesangvereins Nienbrügge. So will die Kirchengemeinde das Turmjubiläum am Sonntag, 8. Mai, im Anschluss an den Gottesdienst feiern, der um 10 Uhr beginnt. jpw

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