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An der Kapazitätsgrenze

Hauptversammlung bei der Wildtierstation An der Kapazitätsgrenze

Mit 2396 Tieren hat die Wildtier- und Artenschutzstation im Sachsenhäger Stadtwald im vergangenen Jahr so viele Tiere aufgenommen wie noch nie zuvor.

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Falsch verstandene Tierliebe hat aus dem fehlgeprägten Rhesusaffen Buddy einen bissigen Käfiginsassen gemacht.

Quelle: jpw

Sachsenhagen. Das wurde während der Hauptversammlung des Trägervereins im Nienbrügger Gasthaus Gerland deutlich. Stationsleiter Florian Brandes sieht die Entwicklung mit einiger Sorge, bedeutet jedes Tier doch nicht nur einen höheren finanziellen Bedarf, sondern auch einen höheren Pflegeaufwand.

 Obwohl sich mittlerweile rund 20 Mitarbeiter um die Tiere kümmern, ist die Station an der Grenze ihrer Kapazität angelangt. Nach Angaben von Brandes fehlt gegenwärtig besonders Fachpersonal. Es komme vor, so sagte Brandes bei einem Rundgang durch die Station im Vorfeld der Versammlung, dass die Aufnahme von Tieren abgelehnt werden müsse.

 Unter den 2396 aufgenommenen Tieren befanden sich 1819 Wildtiere, 226 Exoten, 85 Haustiere und 266 eigentlich von Artenschutzabkommen geschützte Tiere. Alleine bei den Wildtieren sind 517 Säugetiere, 1289 Vögel und 13 Reptilien aufgenommen worden. Bei den 226 Exoten handelte es sich um 13 Säugetiere, 53 Vögel, 153 Reptilien, drei Amphibien und vier Wirbellose.

 Knapp die Hälfte, 47 Prozent der 2015 aufgenommenen Exoten verbleiben im Bestand, 44 Prozent konnte die Station vermitteln, drei Prozent sind wieder ausgewildert worden, fünf Prozent gestorben und ein Prozent wurde eingeschläfert.

 Die Station plant und baut gegenwärtig weitere Unterkünfte, ein Wildkatzengehege ist fertiggestellt, die Fundamente für ein Schildkrötengehege sind gesetzt. Neue Volieren, um die Vögel artgerechter unterbringen zu können, sind in der Vorbereitung.

 Dankbarkeit löste bei den Mitgliedern die Nachricht aus, dass der Trägerverein von einem verstorbenen Vereinsmitglied, das den Verein bereits mehrfach unterstützt hat, testamentarisch mit der Eigentumswohnung und zusätzlich rund 110000 Euro bedacht worden ist. jpw

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