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Hoffen auf neue Anregungen

Raser in Sachsenhagen stoppen Hoffen auf neue Anregungen

Beim Einfahren in die Stadt Sachsenhagen wird gerne gerast. Autofahrer, die aus Richtung Lindhorst kommen, fühlen sich unter anderem wegen der Strecke über den Mittellandkanal ermutigt, aufs Gaspedal zu drücken. Um dies künftig zu ändern, erhofft sich die Verwaltung nun Impulse von einer Hochschule.

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Quelle: PR.

SACHSENHAGEN. In der vergangenen Woche sei ein entsprechendes Schreiben an Stephan Hoffmann, Oberingenieur am Institut für Verkehr und Stadtbauwesen der Technischen Universität Braunschweig, verschickt worden, sagt Stadtdirektor Frank Behrens. Der Wissenschaftler werde die Frage an seine Studenten weitergeben. „Sie sollen sich mit der Ausgestaltung des Projektes befassen. Dabei lassen wir ihnen viele Freiheiten, haben in unserer Anfrage ganz bewusst kaum Vorgaben gemacht.“

Der Vorstoß solle auch dazu dienen, neue Anregungen einzusammeln, die in Sachsenhagen vielleicht noch nicht so im Blickpunkt stehen. „Vielleicht hat dort jemand eine Idee, die zur Problemlösung beiträgt.“

Ein unstrittiges Problem

Und dass zu schnelles Fahren in Sachsenhagen ein Problem ist, ist unstrittig. Das hätte auch eine große Zahl von Geschwindigkeitsmessungen der vergangenen Jahre gezeigt, so Behrens. „Die Samtgemeinde hat von 2012 bis 2016 35 Messungen in Sachsenhagen und Nienbrügge durchgeführt.“

Bei diesen Erhebungen, die mit zwei Geschwindigkeitsdisplays der Samtgemeinde vorgenommen worden seien, habe man zahlreiche, teils deutliche Verstöße festgestellt. Und diese hätten sich nicht nur im Bereich der Brücke ereignet, sondern auch anderenorts: „In Richtung Bergkirchen wird oft zu schnell gefahren, ebenso in der Stadtmitte.“

Hoffnung liegt auf geschlossenerer Bebauung

Geschwindigkeitsübertretungen der aus Richtung Lindhorst kommenden Fahrer würden auch durch die Siedlungsstruktur am Ortseingang begünstigt, vermutet er. „Das lokale Gewerbegebiet ist bisher wenig bebaut. Das könnte den ein oder anderen ebenfalls zur Raserei verleiten.“ Behrens erhofft sich von einer fortschreitenden Gestaltung des Areales „Dülholzkamp II“, in dem im Moment lediglich die neue DRK-Rettungswache im Bau ist, dass eine dann geschlossenere Bebauung zu langsamerer Fahrweise führt.

Allerdings müsse sich jetzt zunächst einmal ein Student finden, der dazu bereit sei, das Thema, etwa im Rahmen einer Bachelor- oder Projektarbeit anzugehen und entsprechende Ansätze zu entwickeln. Und selbst wenn dann hilfreiche Vorschläge im Raum stünden, stelle sich bei derartigen Unternehmungen auch immer die Frage nach ihrer finanziellen Umsetzbarkeit. ano

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