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Sachsenhagen Intensive Debatte um Kreisel
Schaumburg Seeprovinz Sachsenhagen Intensive Debatte um Kreisel
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08:30 03.06.2016
Quelle: archiv
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Sachsenhagen

Zunächst blockte der stellvertretende Stadtdirektor Frank Behrens ab, weil er ein ellenlanges Verfahren um die Genehmigung des Gewerbegebietes befürchtete. Wedekind meinte aber, über einen Kreisel später einmal eventuell in Höhe der Abzweigung nach Auhagen das nächste und letzte Stück in Richtung Kanal erschließen zu können.

Das eröffnete auch dem Rest des Gremiums die Perspektive, über die mit einem Kreisel auf der Landesstraße 370 verbundene Verkehrsberuhigung zu diskutieren. Diese Idee war schon einmal im Gespräch, auch aus Kostengründen hatte sich damals der Rat – nicht einstimmig – für eine Querungshilfe entschieden. Diese ist verwirklicht, trotzdem wird am südlichen Ortseingang von Sachsenhagen immer noch viel zu schnell gefahren – schneller als anderswo. Das bestätigte schon vor einiger Zeit der Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg, Werner Müller. Mit seinem Hinweis, dass es sich bei dieser Strecke aber trotzdem nicht um einen Unfallschwerpunkt handele, sprach er einen wichtigen Punkt an, den Behrens nach der aktuellen Diskussion zusammenfasste: „Wenn wir einen Kreisel bauen wollen, müssen wir ihn wohl auch bezahlen“, meinte er.

Freddy Hinse (Grüne) will trotzdem „diesen Gedanken zu Ende spinnen“, zumal Müller geraten habe, auch der Ortsdurchfahrt Dühlfeld mehr innerörtliches Gepräge zu geben, um langsameres Tempo zu erreichen. jpw

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