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Sachsenhagen Kein Kümmerkasten für die Sachsenhäger
Schaumburg Seeprovinz Sachsenhagen Kein Kümmerkasten für die Sachsenhäger
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00:23 24.10.2015
Für alle Anliegen: Seniorenbeirat nimmt Briefe über Kümmerkasten entgegen. vr
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Mit den Kümmerkästen wollte sich der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Sachsenhagen denjenigen annähern, deren Interessen sie vertreten.

 „In Wölpinghausen und Hagenburg stehen die Metallkästen bereits und in Auhagen ist der Vorgang noch in Bearbeitung“, sagt Theodor Beckmann. Das Mitglied des Seniorenbeirats erklärt: „Der Kasten kostet die Gemeinde kein Geld und zeigt nur unseren guten Willen.“ Senioren könntenüber die Kümmerkästen  ihre Fragen, Wünsche  und Beschwerden dem Beirat zukommen lassen.

 Dass die Aufstellung sinnvoll sei, zeige ein Blick in andere Gemeinden. „Es sind bereits erste Briefe eingegangen“, sagt Beckmann. Weshalb der Kasten abgelehnt wurde, könne er nicht verstehen.

 Der Sachsenhäger Bürgermeister Heinz Mensching begründet den Entschluss: „Briefe können anonym im Rathaus abgegeben werden und werden ungeöffnet an den Seniorenbeirat weitergeleitet.“ Der Bürgermeister befürchtet außerdem, dass der Kasten beschmiert werden könnte.

 Das beschriebene Vorgehen der Gemeinde beim Weiterleiten der Post zweifelt Beckmann an: „Es ist zeitaufwendiger und umständlicher.“ Er glaube nicht, dass so geholfen werden könne. Mit dem Kasten könnten die Senioren sehen: „Da kümmert sich jemand.“ So  würden sie sich mit ihren Problemen direkt angesprochen fühlen, erklärt Beckmann. Derzeit versuche der Beirat, ein Privatgrundstück zu finden, auf dem der Kümmerkasten seinen Platz finden könnte. vr

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