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Kubba übernimmt

„Hoch erfreut über die Berufung“ Kubba übernimmt

Die seit Längerem vakante Pastorenstelle der evangelischen Kirchengemeinde Sachsenhagen wird wieder besetzt: Norbert Kubba, derzeit noch Pastor der evangelischen Kirchengemeinde Lauenhagen, wird die Funktion ab 15. Oktober übernehmen.

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Quelle: PR

SACHSENHAGEN/LAUENHAGEN. „Wir sind hoch erfreut über die Berufung, waren auch etwas überrascht, dass er sich beworben hat“, sagt Volker Töpp, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Elisabethkirche. Man kenne Kubba aus seiner langjährigen Arbeit im Nachbarort und wisse um dessen Vorzüge: „Er ist ein guter Pastor, der in seiner aktuellen Gemeinde sehr beliebt ist.“

Die Entscheidung, Kubba als Nachfolger des Anfang Juli in den Ruhestand verabschiedeten Ekkehard von Kleist zu berufen, sei bei einer Sitzung am 10. August gefallen. Neun der elf Mitglieder des Gemeindekirchenrates seien dabei anwesend gewesen, das Votum für Kubba einstimmig erfolgt. Der neue Pastor wird im Rahmen eines Einführungsgottesdienstes am 15. Oktober vorgestellt, anschließend gibt es einen kleinen Empfang. In seiner aktuellen Kirchengemeinde wird Kubba am 1. Oktober verabschiedet.

Man hoffe, dass der neue Pastor den ein oder anderen Aspekt aus seiner Tätigkeit in Lauenhagen auch im neuen Umfeld einbringen werde, sagt Töpp. „Er hat zahlreiche Gottesdienste veranstaltet, viele Impulse, unter anderem in der Konfirmanden- und der Gemeindearbeit gesetzt.“ Neben Kubba habe sich anfangs noch eine weitere Kandidatin beworben, die ihre Anfrage dann aber zurückgezogen habe.

Für den 54-jährigen Kubba geht mit seiner Verabschiedung in Lauenhagen Anfang Oktober eine lange Zeit bei seiner derzeitigen Gemeinde zu Ende. Der gebürtige Lindhorster war am 1. Februar 2000 auf die Pfarrstelle in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Lauenhagen gewechselt.

Einen Nachfolger für die Pastorenstelle in der Gemeinde Lauenhagen gebe es noch nicht, teilt Ulrich Hinz, Sprecher der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe, mit. Der Kirchenvorstand der Gemeinde werde sich demnächst mit dem Landeskirchenamt zusammensetzen und den Antrag für die Stellenausschreibung beantragen. Dies sei der reguläre Weg. Die Stelle werde zunächst in der eigenen Landeskirche ausgeschrieben, sodass sich alle Pastoren aus diesem Bereich auf die Tätigkeit bewerben können. ano, kil

Drei Fragen an...

... Norbert Kubba, Pastor

Wieso haben Sie sich für die Pastorenstelle in Sachsenhagen beworben?

Es war für mich der richtige Zeitpunkt, eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich bin jetzt 54 Jahre alt und weiß nicht, ob ich eine solche Möglichkeit nochmal geboten bekommen hätte. Zudem gab es persönliche Gründe, die mich zu dieser Entscheidung bewogen haben.

Was möchten Sie in Ihrer neuen Funktion bewegen?

Einen Schwerpunkt meiner Tätigkeit will ich in der Kinder- und Jugendarbeit setzen. Da gibt es in Sachsenhagen eine Menge Steigerungspotenzial. Ich hoffe, dass ich dieses zusammen mit meinem langjährigen Team schaffe. In Lauenhagen habe ich mit jeder Konfirmandengruppe pro Jahr je drei Freizeiten unternommen. Ich beziehe auch Medienpädagogik stark ein.

Was bleibt aus Ihrer Zeit in Lauenhagen?

Ich war dann mehr als 17 Jahre hier tätig, wir haben sehr viel aufgebaut. Es ist uns gelungen, den größten Posaunenchor in Schaumburg-Lippe mit über 60 Bläsern aufzubauen. Zudem haben sich viele Kontakte ergeben. Es gab tolle Momente. Ein besonderer war, als die Jugendlichen am Unterrichtsende sagten: „Wie, es ist schon rum?“

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