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Landfrauen testen neue Fahrradverbindung

Fertigstellung zum Herbst geplant Landfrauen testen neue Fahrradverbindung

Einen ersten Eindruck der neuen Radverbindung zwischen dem Radweg am Mittellandkanal und dem Sinkenbrink bis zur Bergtrift haben sich jetzt fünf Landfrauen aus dem Verein Sachsenhagen-Auhagen verschafft. Sie verraten wo es noch stockt und holpert.

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Ellen Brünger (von links), Hannelore Minwegen, Waltraud Könemann, Jutha Zichner und Anne Beckmann bei der Vorbesprechung.

Quelle: jpw

Sachsenhagen. Das Fazit von Ellen Brünger, Waltraud Könemann, Jutha Zichner und Hannelore Minwegen: Das vom Rat beschlossene Konzept könnte tatsächlich ein gefahrloseres Radeln abseits von Innenstadt und Entlastungsstraße bringen und speziell für Schulkinder einen sichereren Fahrradweg in Richtung Grundschule am Ziegenbach darstellen.

Doch fertig ist die Route noch lange nicht. Für den Bauhof und auch die Firma Mensching bleibt noch eine Menge zu tun, um Baumwurzeln und Grobschotter zu entschärfen. Ihre Fahrt haben die Landfrauen auf dem Parkplatz an der Skater-Ramp begonnen. Sie verzichteten auf den ersten Teil vom Mittellandkanal bis zur Straße Am Sportplatz. Dieser Abschnitt ist bisher noch gar nicht hergerichtet.

Gemütliches Radeln ermöglichte die Verbindung durch die Apotheker-Ernsting-Straße, bis nach dem Queren der Auhäger Straße eben Gras, Baumwurzeln und Grobschotter die Ambitionen erstmals bremsten.

Der Weg führte sie weiter über die Goethestraße und die Walter-Kemper-Straße an der Straße am Ziegenbach vorbei, über die Domäne ist ein Abstecher zum Einkaufsmarkt möglich.
Weiter ging es über die Ziegenbach-Brücke in Richtung der Sachsenhäger Aue und der neuen Brücke. Auch dort verunsichert weiterer Grobschotter die Frauen. Für einige ist die Tour an dieser Stelle sogar grenzwertig, Angst zu stürzen, kommt auf. Völlig ungeeignet auch für Grundschulkinder, so lautet das ziemlich einhellige Urteil.

Vorbei an der Wiese bei Brösche, eingebogen in den Fahrradweg am Sinkenbrink – dann endet die von der Stadt neu empfohlene Route, um die Innenstadt und die Entlastungsstraße zu umgehen. Um das Ziel der kleinen Test-Tour – den Aussichtspunkt an der Bergtrift – zu erreichen, wählen die Frauen zunächst einmal die Route über die Schlesienstraße. Dort sei die Steigung nicht so steil wie an der Bergtrift selbst, heißt es.

  

Arbeiten für den Herbst geplant

„Ich hoffe, dass wir im Herbst dazu kommen“, umreißt Bauhofleiter Ulrich Reumke den Zeitrahmen für das Fertigstellen des Weges. Mitten in der Wachstumsperiode ist beim Bauhof an ein Weiterbauen der Fahrradroute nicht zu denken. Der Grobschotter werde noch von der Firma Mensching abgerüttelt, die Mitarbeiter des Bauhofes bringen anschließend feinen Splitt auf. „Das lohnt sich aber erst, wenn die ganze Strecke fertig ist, und nicht abschnittweise.“

Aus Sicht der Stadt ist zunächst einmal die Einbindung der neuen Brücke über die Sachsenhäger Aue wichtig, meint der stellvertretende Stadtdirektor Frank Behrens. Auf der neuen Wegeverbindung durch die Auewiesen, die bereits jetzt von Schulkindern genutzt wird, sei der Schotter aber noch viel zu grob. Reumke räumt ein, dass ein erster Versuch des Bauhofes, dort eine feine Schicht aufzubringen, fehlgeschlagen sei. „Das Wetter war viel zu trocken, und es hat nicht gebunden.“  jpw

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