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Linden am Dühlfeld müssen weichen

Sachsenhäger Gewerbe rückt näher an Kanal Linden am Dühlfeld müssen weichen

Eine neue DRK-Rettungswache soll im neuen Gewerbegebiet Dühlholzkamp II entstehen – das ist beschlossene Sache. Die Stadt Sachsenhagen hat damit angefangen, die entsprechenden planerischen Voraussetzungen zu schaffen.

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Die Linden auf der rechten Straßenseite des Dühlfeldes werden wohl der Ausfahrt der Rettungswache Platz machen müssen. 

Quelle: jpw

Sachsenhagen. Rund um die neue Wache soll sich ein Gewerbegebiet entwickeln und damit näher an Hafen und Mittellandkanal rücken, kündigte die Verwaltung an.

„Es ist der konsequent nächste Schritt“, beurteilte der Planer Matthias Reinold das Gesamtvorhaben während der jüngsten Sitzung des städtischen Bau- und Planungsausschusses.

14 Gewerbegrundstücke in der Größe zwischen 2500 Quadratmetern und 3500 Quadratmetern sollen hier entstehen. Diese werden mit Ausnahme der Rettungswache von der Industriestraße aus erschlossen. Allerdings ist vom geplanten Wendehammer aus eine Weiterentwicklung und damit ein Durchstich zu den nächsten Flächen in Richtung Mittellandkanal möglich.

Matthias Reinhold will Flexibilität im Bauplan verankern

Reinold legte den Kommunalpolitikern ans Herz, als mögliches Standortplus gegenüber anderen Gemeinden eine gewisse Flexibilität im Bauplan zu verankern, womit er insbesondere eine mögliche Hallenlänge meinte.

Eine längere Diskussion entbrannte um eine mögliche weitere Ausfahrt zur Landesstraße. Dies sei wohl nicht möglich, meinte Reinold, da es sich verkehrsrechtlich bereits um den außerörtlichen Bereich handele, die Ausfahrt der Rettungswache sich aber nördlich des sogenannten OD-Steins befinde, der das Ende der Ortsdurchfahrt markiert.

Fallen werden nach Ansicht des Planers wohl die ohnehin stark umstrittenen Linden auf dem Bürgersteig im Dühlfeld. Der Grund: Sie versperren bei der Ausfahrt der Rettungswache die Sicht. „Nach meiner Ansicht geht die Sicherheit von Leib und Leben vor“, meinte Reinold. Die Baumreihe wird weiter südlich am Gewerbegebiet neu entstehen. „Die Kompensation, auch für das gesamte Gewerbegebiet ist schon in Ordnung“, meinte der Planer. Auf Vorschlag des Landkreises wird die Stadt auf ein Regenrückhaltebecken verzichten können, wenn sie rund 2000 Quadratmeter eines ohnehin bestehenden Bachlaufes weiter aufwertet.
Auf Vorschlag Reinolds werden auch die Werbeflächen strikt reglementiert. Zwar hat die letzte Entscheidung über die Planung ohnehin der Rat, aber schon jetzt wurde deutlich, dass wohl nur selbstleuchtende Werbeschilder ohne weitere Lichteffekte am Gebäude und keine angestrahlten Tafeln erlaubt sein werden.

jpw

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