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Maßnahmen haben sich bezahlt gemacht

Hochwasserschutz in Sachsenhagen Maßnahmen haben sich bezahlt gemacht

Während andere Orte Schaumburgs, etwa die Gemeinde Rodenberg, erheblich unter den Niederschlägen der vergangenen Tage gelitten haben, ist die Stadt Sachsenhagen recht glimpflich davongekommen. Das war im Laufe der Geschichte nicht immer so.

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Die Sachsenhäger haben die Aue mittlerweile im Griff.

Quelle: pr.

Sachsenhagen. Erika Sembdner, Gästeführerin in Sachsenhagen und als solche mit der Historie des Ortes vertraut, weiß zu berichten: „Bis Mitte der 1980er Jahre trat die Aue häufig über die Ufer. Dies führte zu massiven Überschwemmungen.“ Besser sei es erst geworden, als das Gewässer in dieser Zeit ausgebaggert und verbreitert worden sei. Zusammen mit bereits in den 50er und 60er Jahren getroffenen Maßnahmen wie der Verrohrung im Innenstadtbereich sei es gelungen, den eigentlich wenig Wasser führenden Bach in den Griff zu bekommen.

Dessen Übertritte hatten für Sembdner, die heute in der unmittelbaren Nachbarschaft des Gewässers lebt, aber nicht nur Negativfolgen: „Wenn das Wasser, das auf die Wiese vor dem Schloss gelaufen war, im Winter zugefroren ist, sind wir als Kinder dort häufig Schlittschuh gelaufen.“ In den früher noch wesentlich kälteren Wintermonaten blieb das Wasser lang genug liegen, um dann zu Eis zu werden.

 Doch auch nach der Lösung der Schwierigkeiten im Sachsenhäger Zentrum habe es eine Stelle in der Stadt gegeben, die von den in der Regel zweimal jährlich erfolgenden Überschwemmungen betroffen gewesen sei. „Die Kuhle, die in dem Abschnitt zwischen den Straßen Holztrift und Meierei liegt, ist bis vor einigen Jahren ständig vollgelaufen. Die Feuerwehr musste oft ausrücken.“ Vor fünf, sechs Jahren fand eine Oberflächenentwässerung statt, die beigetragen hat, diese Problematik zu beheben. Wie es in der Stadt aussehen würde, wenn die Maßnahmen nicht erfolgt wären, mag sie sich mit Blick auf die vergangenen Tage nicht vorstellen: „Das wäre richtig schlimm.“

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