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Mehr Sicherheit auf dem dunklen Schulweg

Sachsenhagen Mehr Sicherheit auf dem dunklen Schulweg

Alle 39 Erstklässler der Gerda-Philippsohn-Grundschule hat Regina Tegeler vom MSC Stadthagen im Namen des ADAC zu Beginn der dunklen Jahreszeit mit Sicherheitswesten ausgestattet.

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Mit Blitz sanft angeleuchtet: Henning (vorne, von links), Aleksandra, Moritz und Aliyah bei der Westen- und Reflektoren-Probe.

Quelle: jpw

Sachsenhagen. Die Gerda-Philippsohn-Grundschule ist eine von 13 Schulen im Landkreis, die der MSC in diesem Jahr besucht und selbst mit den Westen ausstattet, für andere Schulen ist auch die Bestellung über die Website des ADAC möglich.

 Vor der Übergabe der Westen an die Kinder machte Tegeler, die sich eigens dunkel gekleidet hatte, in der Schulaula einen Vergleich: „Wer ist besser zu sehen?“, fragte sie und stellte sich neben die heller gekleidete Lehrerin Edeltraud Drescher. „Frauuuu Drescher“, tönte es ihr entgegen, und das änderte sich erst, als sich Tegeler die ADAC-Sicherheitsweste überzog: „Jeeetzt Duuu!“

 Tegeler bat Aleksandra nach vorne und ließ sie sich mehrfach um ihre eigene Achse drehen, um an ihrer Weste Aussehen und Funktion von Reflektoren zu erläutern. Auch die Rückseite mit den beiden Kinderfiguren vor dem Zebrastreifen und der Schrift von den „Verkehrsdetektiven“ stand im Mittelpunkt. Die Weste ist so lang, dass sie unter dem Schulranzen herausschaut, die Kapuze liegt mit dem breiten Reflektorstreifen meistens auf dem Schulranzen auf.

 Und dass die Schulanfänger sich nicht in falscher Sicherheit wiegen und nun trotz der Weste selbst auch noch achtsam im Verkehr sein müssen, wie Tegeler mahnend sagte, erklärte Moritz einleuchtend: „Die Weste kann ja selbst nicht kucken.“

 Das „Gucken“ müssen also die Kinder weiterhin übernehmen, aber gesehen werden sie künftig besser. Während Verkehrsteilnehmer in dunkler Kleidung bis zu 25 Meter Entfernung von Autofahrern wahrgenommen werden, und in heller Kleidung etwa bis zu 40 Metern, sind die Westen bis zu 140 Meter im Voraus sichtbar.

 Sichtbar sein sollen die Erstklässler nicht nur auf dem Weg zur Schule, sondern auch, wenn sie sich den Rest des Tages über im Straßenverkehr bewegen. Deshalb legte Tegeler den Kindern ans Herz, die Weste zu solchen Gelegenheiten immer anzuziehen. Und eine Hausaufgabe hatte sie auch noch parat: „Jeder soll seinen Namen in die Weste schreiben.“ jpw

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