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Neue Begeisterung

Beginn der Schützenfestsaison Neue Begeisterung

Nahezu männlich ist fast nur noch der Auftakt: 162 Männer und drei Frauen, Grünkohl und die „Schaumburger Musikanten“ – diese Mischung steht, mit einigen Kaltgetränken versetzt, seit Jahren für exzellente Stimmung rund um den Beginn der Schützenfestsaison im Sachsenhäger Ratskeller.

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Die neuen Rottmeister: Walter Presch (von links), Lars Engelking, Jan-Christoph Goepfert und Karsten Schweer nehmen Kollegin Nicole Alms auf den Arm.

Quelle: jpw

Sachsenhagen.. „Manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann eben tun muss“, so hatte es der scheidende Sprecher vom Rott V, Oliver Cavaiani, über den neuen Rottmeister Lars Engelking formuliert. Dieses Motto galt augenzwinkernd für den ganzen Abend und für die offenbar neu erwachende Begeisterung für das Traditionsfest: „Wir waren ausverkauft, hatten mit 550 Rottbrüdern Rekordbeteiligung in den Rotts“, blickte Major Reinhard Geisler auf die Auflage aus dem vergangenen Jahr.

 Und weil unter den 550 Rottbrüdern beim Schützenfest mittlerweile auch 110 Rottschwestern im eigenen und immer noch wachsenden Damenrott mitfeiern, hat Rottsprecherin Kerstin Mensching beim Männerabend inzwischen einen leichten Stand. Als sie die neue Rottmeisterin des Damenrotts, Nicole Alms, vorstellte, wurde sie genauso mit Beifall versehen wie ihre männlichen Kollegen aus den anderen Rotts.

 Axel Brösche stellte für das Rott IV seinen sportlichen, neuen Rottmeister Karsten Schweer vor, der sein Rott in einem neuen Lokal führen will. Riesenbeifall und viel Wehmut gab es beim Abschied von Heinz Wischhöfer, der nach 35 Jahren sein Amt als Rottsprecher für das Rott II/III niederlegte und sich mit einer gewohnt trockenhumorigen aber jetzt schon zur Legende taugenden Rede auf den neuen Rottmeister Jan-Christoph Goepfert verabschiedete.

 Michael Niedenzu präsentierte Walter Presch („Alle Walters mal aufstehen“) für das Rott I als neuen Rottmeister. Dieser setzt sich für das Fest gleich ehrgeizige Ziele, er will die 600er-Marke bei der Rottbrüder-Beteiligung am Schützenfest sprengen.

 Major Geisler hatte bereits zu Anfang alle Männer – und Frauen – eingeschworen: „Es heißt nicht ‚Wir feiern das Schützenfest‘, sondern ‚Wir feiern unser Schützenfest‘“, unterstrich Geisler.

 Und der Rest war Stimmung: Immer wieder angefacht von den „Schaumburger Musikanten“ unter der Leitung von Kolja Brockmann, der mit seiner Trompete selbst auf die Tische stieg, und auch von Sänger Lars Engelking sangen und schunkelten sich die Männer in Schützenfestvorfreude.  jpw

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