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Neue Voliere in der Wildtierstation

50.000 Euro-Investition Neue Voliere in der Wildtierstation

Mit einer kleinen Feierstunde ist die neue Singvogelvoliere der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen in Betrieb genommen worden. Der Bau, den das Team in Eigenregie gestemmt hat, hat rund 55.000 Euro gekostet. Die Summe ist in zwei Jahren durch Spenden zusammengekommen.

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Stationsleiter Florian Brandes (vorne rechts) präsentiert den Besuchern die Vorzüge der neuen Singvoliere.

Quelle: JPW

SACHSENHAGEN. „Jetzt haben wir endlich mehr Platz für die kleinen Vögel“, freute sich der Leiter der Station Florian Brandes.  Bis zu 800 Jungvögel ziehen die Mitarbeiter der Wildtierstation jährlich groß. Notwendig ist dabei nach Angaben von Brandes nicht nur die art- und altersgerechte Ernährung, sondern auch der Platz, um sie artgerecht aufziehen und schließlich auch wieder auswildern zu können.

Alte Volieren schon morsch

Die Singvögel müssen ihren Bereich künftig nicht mehr mit anderen Tieren teilen. „Zum Beispiel mit nachtaktiven Igeln“, erläuterte Brandes. „Die Vögel sind tagaktiv, die stören sich gegenseitig.“ Die alten, aus Holz gebauten Volieren waren schon mehr als zehn Jahre alt und morsch. „Aber von der Idee bis zur fertigen Anlage dauerte es eben“, so der Stationsleiter. Deshalb habe die Station zwei Jahre lang gesammelt, um das Geld für eine neue Voliere zusammenzubekommen.

 Das Ingenieurbüro Brinkmann begleitete die Planung, den Bau des neuen Gebäudes leisteten die Stationsmitarbeiter in Eigenregie. Auf rund 55.000 Euro bezifferte Schatzmeister Rolf Herrmann vom Trägerverein der Wildtierstation die Kosten für die neue Voliere.

 Brandes führte die Gäste aus den umliegenden Kommunen durch das kleine Haus. Auf rund 80 Quadratmetern finden die Mitarbeiter dort beste Arbeits- und Betreuungsbedingungen für die Vögel vor.

 In mehreren getrennten Volieren, die über Innen- und Außenbereiche verfügen, lassen sich die Jungtiere gut betreuen und versorgen. Ein Teil des neuen Hauses war sogar schon belegt und deshalb für die Besucher unzugänglich.  jpw

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