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Neues Zuhause für Wildkatzen

Sachsenhagen Neues Zuhause für Wildkatzen

Nicht nur die Mitarbeiter der Wildtierstation Sachsenhagen, sondern auch ihre jüngsten Bewohner, fünf Wildkatzen, die dort momentan zur Pflege leben, haben auf diesen Tag gewartet: Am Donnerstag weihten sie gemeinsam die neu errichte Anlage für Wildkatzen auf dem Gelände der Schutzstation ein.

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Florian Brandes stellt den im Herbst geborenen Katzenwelpen ihr neues Zuhause vor.

Quelle: pr.

Sachsenhagen. Mit 38.000 Euro war dies das kostspieligste und größte Bauprojekt in diesem Jahr, teilte Stationsleiter Florian Brandes mit.

„Wir haben die Anlage mit Spendengeldern finanziert, die wir über zwei Jahre lang angesammelt haben“, sagte Brandes. Die fehlende Restfinanzierung übernahm die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung. „Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns bei der Umsetzung unterstützt haben.“

Bei eher frühlingshaften Temperaturen musste bei der Einweihung keiner der geladenen Gäste frieren. Von der Anlage wollten sich neben Karsten Behr, dem Geschäftsführer der Niederächsischen Bingo-Umweltstiftung, auch Vertreter des Landkreises Schaumburg, des Niedersächsischen Landesamtes für Wasserwirtschaft, Küs-ten- und Naturschutz, der Stadt Sachsenhagen und weitere interessierte Besucher ein Bild machen.

Dringend erwartet wurde die Eröffnung der Anlage, da die Wildtierstation fünf Wildtierkatzen zur Pflege aufgenommen hat. Bislang mussten die Tiere in kleineren und für ihre Art ungeeigneten Gehegen ausharren. Drei im Herbst geborene Katzenwelpen, die als Findeltiere nach Sachsenhagen kamen, konnten in Anwesenheit der Gäste in das Außengehege entlassen werden. Mit großem Gefauche und Geknurre machten die possierlich dreinschauenden Fellnasen jedoch deutlich, dass es sich bei Wildkatzen nicht um Kuscheltiere handelt.

Die Wildtier- und Artenschutzstation nahm, als eine der größten Auffangstationen für einheimische Tierarten in Norddeutschland, in den vergangenen Jahren regelmäßig verletzte und verwaiste Wildkatzen-Pfleglinge auf, erklärte Brandes den Hintergrund der Anschaffung. Dabei handele es sich überwiegend um junge oder durch einen Unfall verletzte Wildkatzen. „Diese werden öfters mit Hauskatzen verwechselt und von Tierfindern unberechtigterweise mitgenommen“, ergänzte der Experte.

Insgesamt stehen den Mitarbeitern nun drei Innengehege mit einer Grundfläche von 50 m² und zwei Außengehege mit einer Grundfläche von 108 m² zur Verfügung, die es erlauben, mehrere Wildkatzen gleichzeitig zu halten. Seit dem Jahr 2012 hat die Wildtierstation 22 Wildkatzen aufgenommen. mak

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