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Nienbrügger wollen 400-jähriges Bestehen feiern

Nienbrügge / Steuerliste gibt Hinweis Nienbrügger wollen 400-jähriges Bestehen feiern

Freude darüber, dass der Ort vom Staat zu Steuern und Abgaben herangezogen wird? In Nienbrügge ist das zurzeit der Fall. Aber nur deshalb, weil ein Steuerregister des Jahres 1614 den Beleg dafür bildet, dass Nienbrügge im nächsten Jahr 400 Jahre besteht.

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Die Aufzeichnungen beweisen: Eine fast gerade Ortsdurchfahrt hat es früher nicht gegeben.

Quelle: jpw

Nienbrügge. Dietmar Steege, Helmut Bolte, Maren Reineking und Richard Thiele, sowie weitere Mitstreiter aus der „Dorfgemeinschaft“ sind in Sachen Dorfgeschichte auf den Geschmack gekommen.
Seit einigen Wochen besteht Kontakt mit Michael Stöber, dem Geschäftsführer des Instituts für Niedersächsische Regionalgeschichte. Dieser hat das von Richard Thiele gesammelte Material bereits abfotografiert und wertet es aus. „Wir wollen keine Dorfchronik schreiben“, erläutert Steege das Vorgehen. Das sei bis zum Jubiläum ohnehin nicht mehr zu schaffen. Der hannoversche Historiker Stöber wird das, was aus Nienbrügges Vergangenheit dokumentiert ist, in einzelne Themen gliedern, zu denen kurze Veröffentlichungen geplant sind.
„Früher hatte die Hauptstraße einen komplett anderen Verlauf“, bestaunt Steege die ersten Erkenntnisse. Aus Richtung Hülshagen sei sie gekommen. Überhaupt weise die Überlieferung darauf hin, dass Nienbrügge zunächst als „Filiale“ von Lauenhagen und Hülshagen entstanden sei. „Hier gab es zum Beispiel Hofsöhne, die in ihren ursprünglichen Orten nicht mehr siedeln konnten.“
Steege will sich für die Veröffentlichung auch noch an das Staatsarchiv in Bückeburg wenden. Er hofft, dass er die Veröffentlichung mit Karten illustrieren kann. Außerdem will er auch noch einmal genau das Datum der ersten Erwähnung überprüfen: „Wenn die Siedler schon Abgaben zahlen konnten, muss es die Siedlung ja schon eine Weile gegeben haben.“
Ungeachtet möglicher neuer Erkenntnisse will die „Dorfgemeinschaft“ möglichst bald die ersten Themenabschnitte fertigstellen.
Und – gefeiert werden soll das 400-jährige Bestehen im Jahr 2014 auch auf alle Fälle. „Aber eher in kleinem Rahmen. Bei unserem Scheunenfest am letzten Wochenende im August“, sagt Steege.

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