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Rat der Stadt lehnt Antrag auf Bauland am Dühlfeld ab

Keine Perspektiven verbauen Rat der Stadt lehnt Antrag auf Bauland am Dühlfeld ab

Perspektiven der künftigen Stadtplanung wollten sich die Mitglieder des Rates der Stadt Sachsenhagen nicht verbauen und haben deshalb in der jüngsten Ratssitzung mit Mehrheit den Antrag eines Einwohners abgelehnt, sein Grundstück an der Straße Am Dühlfeld gegenüber der früheren Polstermöbelfabrik zu Bauland umzuwandeln.

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Das Grundstück gegenüber der alten Möbelfabrik wird vorerst nicht bebaut werden. Foto: rg

Sachsenhagen. Der Bauausschuss hatte den Antrag bereits einstimmig abgelehnt, im Rat signalisierten aber besonders Sebastian Knoche und Volker Töpp (CDU), aber auch Freddy Hinse (Grüne) Verständnis für das Anliegen. Sie argumentierten unter anderem damit, dass das Dühlfeld damit eine geschlossene Bebauung bekäme.

Der stellvertretende Stadtdirektor Frank Behrens wies darauf hin, dass der Landkreis den Antrag des Einwohners bereits mit dem Hinweis darauf abgelehnt hatte, dass das Grundstück für eine Baulücke zu groß sei. Und ein weiteres Baugebiet aufzulegen, wie es kurz angeregt wurde, gehe gegenwärtig weit über Sachsenhagens Eigenentwicklung hinaus.

Für den stellvertretenden Bürgermeister Dietmar Steege (SPD) stehen grundsätzliche Bedenken im Weg. „Wenn wir das hier genehmigen, müssen wir ähnliche Anträge an anderen Ecken der Stadt auch genehmigen“, sagte Steege. Für ihn ist es wichtig, sich „Instrumente der Stadtplanung nicht aus der Hand nehmen zu lassen“. Steege sprach von einem Flickenteppich, der sonst entstünde.

Sprecher aller Parteien schlossen nicht aus, dass das Gebiet östlich der Straße Am Dühlfeld in Richtung des gegenwärtig geplanten Neubaugebietes Beethovenstraße-Süd künftig in die Stadtentwicklung einbezogen und mit einer Bauleitplanung versehen wird. Wie lange dieser Prozess allerdings noch dauern wird, lasse sich noch nicht absehen.  jpw

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