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Regen trübt „himmlisches Vergnügen“ nur wenig

Sachsenhagen / "Pastors Garten" Regen trübt „himmlisches Vergnügen“ nur wenig

Mit einer Menge Regen ist die 15. Saison von „Pastors Garten“ zu Ende gegangen. Sah es zunächst so aus, als ob die Plätze unter der großen Eiche vor dem Gemeindehaus den Tag über verwaist bleiben würden und der Shanty-Chor Schaumburg sein Konzert komplett hinter geschlossenen Türen absolvieren müsste, so schloss der Himmel beim „himmlischen Vergnügen“ zum Nachmittag hin aber seine Schleusen und ließ Landrat Jörg Farr, der sich selbst als Bedienung angeboten hatte, im Freien agieren und kräftig Kaffee einschenken.

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Kellnert beim Saisonfinale: Jörg Farr in „Pastors Garten“. © jpw

Sachsenhagen (jpw). Pastor Josef Kalkusch resümierte für die Biergartensaison, dass das Wetter viele Fahrradtouristen vom Besuch abgehalten habe. Er zeigte sich trotzdem sehr zufrieden: „Viele kommen, um sich hier zu treffen.“ Nach der Beobachtung des Pastors kommen auch immer mehr jüngere Leute in „Pastors Garten“.

Kalkusch bringt das mit der Verjüngung der jeweiligen Gruppen in Verbindung, die in „Pastors Garten“ bedienen. „Es melden sich immer noch neue Gruppen“, freut er sich, und auch sein Kirchenvorstand zieht unverändert mit. „So lange das so ist, werden wir auch weitermachen“, sagt er und richtet seinen Blick in die Zukunft. „Einem etwaigen Nachfolger werde ich doch keinen gastronomischen Be-trieb übergeben“, sagt er leicht schmunzelnd, insofern sei „Pastors Garten“ wohl doch eher mit seiner Person verbunden.

Seit 15 Jahren sei das Konzept nun unverändert: „Die Besucher haben keine Event-Erwartung“, sagt Kalkusch, der von Zeit zu Zeit selbst über den Erfolg des kirchlichen Bier- und Kaffeegartens und auch das unvermindert anhaltende Medieninteresse rätselt.

„Für viele gehört ein Besuch in ‚Pastors Garten‘ zum Standard-Sommer-Programm“, hat er beobachtet und unterstreicht, dass nicht die Absicht besteht, der einheimischen Gastronomie Konkurrenz zu machen: „Das ist hier letztlich eine kirchliche Einrichtung.“ Der Erlös komme stets der Gemeindearbeit zugute. Kalkusch verweist zudem auf die „intensiven Gespräche“, die er immer wieder führe. Das niedrigschwellige Angebot führe dazu, dass sich Menschen einfinden, vermutet Kalkusch mit Blick auf die Wiedereintrittsstelle: „Es ist keinesfalls so kompliziert, wie man denkt.“

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