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Richtfest für neue Rettungswache

Einzug im Sommer 2018 Richtfest für neue Rettungswache

Über der neuen Rettungswache des DRK-Rettungsdienstes im Gewerbegebiet Sachsenhagen weht seit gestern der Richtkranz. Rund 30 Gäste wohnten dem Richtfest des 1,2 Millionen Euro Projektes bei. Der Einzug ist für Sommer nächsten Jahrens geplant.

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Vollziehen das Richtfest-Ritual für die neue Rettungswache in Sachsenhagen: Joachim Kluge (links) und Norman Inoue.

Quelle: jpw

Sachsenhagen. Rund 30 Gäste aus dem öffentlichen Leben des Landkreises haben verfolgt, wie der Vorstandsvorsitzende des DRK-Rettungsdienstes, Norman Inoue, unter fachgerechter Aufsicht von Zimmermeister Joachim Kluge aus dem Auetal den Nagel in den Balken trieb und auch am Schnapsglas nippte, bevor er es gegen die Mauer warf.

 Die neue Rettungswache sei an einem sehr gut geeigneten Standort errichtet worden, lobte Inoue wenig später bei seiner Ansprache im Innern des Gebäudes. Sie entspreche der aktuellen DIN-Norm für Rettungswachen. Gerade, weil im Rettungsdienst der Fachkräftemangel zu spüren sei, gelte es, den Mitarbeitern beste Arbeitsbedingungen zu bieten, schilderte er.

 Seit 1978 gibt es in Sachsenhagen eine Rettungswache, seit rund zehn Jahren ist sie im Haus des DRK-Ortsvereins in der Holztrift untergebracht. Die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Ortsverein bezeichnete Inoue als „vorbildlich“.

Wie ein kleines Krankenhaus

Die Kosten für die Wache auf einem 2500 Quadratmeter großen Grundstück bezifferte der Vorsitzende auf 1,2 Millionen Euro. Der Einzug sei für den Sommer 2018 geplant.

 Die neue Wache, eine von sechs Rettungswachen im Landkreis Schaumburg, dient der schnellen Patientenversorgung. Das unterstrich Landrat Jörg Farr. Während seiner inzwischen sechsjährigen Amtszeit sei es die dritte Rettungswache, die neu gebaut werde.

 Als „Meilenstein für die Entwicklung“ bezeichnete Sachsenhagens Bürgermeister Ralf Hantke den Neubau. Jeder heutige Rettungswagen sei so ausgerüstet, wie ein kleines Krankenhaus. „In dieser Halle können drei Krankenwagen untergebracht werden“, schätzte der Bürgermeister. Wenn denn Sachsenhagen irgendwann über drei kleine Krankenhäuser verfüge, wäre das gut, sagte er schmunzelnd. jpw

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