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Saal des „Goldenen Löwen“ wird abgerissen

Zwei Wohnungen entstehen Saal des „Goldenen Löwen“ wird abgerissen

Der extrem baufällige Saal des „Goldenen Löwen“ wird abgerissen. Daher hat die Stadt Sachsenhagen den Löwenkopf über der Eingangstür sichern lassen. Das Haupthaus nebenan soll wieder hergerichtet und zwei Wohnungen im Innern saniert werden.

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Gesichert: Frank Behrens hat ein Stück Sachsenhäger Stadtgeschichte in der Hand.  Foto: jpw

Sachsenhagen. Für den Saal will die Stadt keinen Ersatz schaffen. Nach Aussage des stellvertretenden Stadtdirektors Frank Behrens will die Stadt die Immobilie „ansehnlich gestalten“.

Vor den Fenstern des Saales stehen Bauzäune, der traditionsträchtige Saal, in dem viele Veranstaltungen abgehalten wurden, verschwindet in den nächsten Wochen.
Das Gasthaus Köster bildete speziell in der Mitte des 20. Jahrhunderts den Treffpunkt für Vereine wie den Sportverein oder das DRK. Übrig bleiben wird außer einigen Fotos der Löwenkopf von der Hausfassade.

„Der Ingenieur befürchtete zunächst, dass der Kopf aus Gips ist“, meinte der stellvetretende Stadtdirektor Frank Behrens, in dessen Dienstzimmer das frühere Aushängeschild des Gasthauses derzeit untergebracht ist. In diesem Fall hätte es vermutlich Probleme gegeben, den Kopf heil von der Wand zu bekommen. „Ist er aber nicht, er ist aus Ton“, meinte Behrens.

Bei näherer Betrachtung sind neben den Resten goldener Farbe auch noch Spuren von Glasur zu erkennen. Ob und wo der Löwenkopf künftig wieder aufgehängt wird, ist noch nicht geklärt. Laut Behrens soll es Signale aus dem Heimatverein geben, das Stück Sachsenhäger Geschichte übernehmen zu wollen. Aber es bestehen auch Erwägungen, den Kopf möglicherweise im Sachsenhäger Rathaus aufzuhängen.
Es bleibt aber nicht beim Abriss des Saalanbaus. Handwerker werden das Wohnhaus wieder herrichten und zwei Wohnungen instand setzen. Dort könnten, so Behrens, bei Bedarf weitere Flüchtlinge untergebracht werden. jpw

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