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Sachsenhäger Schützenfest: Rott V siegt

Pokalschießen Sachsenhäger Schützenfest: Rott V siegt

Die nächsten 50 bis 100 Jahre Sachsenhäger Schützenfest sind gesichert, jedenfalls wenn dem stellvertretenden Sachsenhäger Bürgermeister Dietmar Steege geglaubt werden darf. Angesichts von 502 auf dem Marktplatz angetretenen Rottbrüdern zeigte er sich zuversichtlich.

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Rottmeister Torsten Menzer (links) präsentiert den Rottpokal für das Rott V.

Quelle: jpw

Sachsenhagen. Steege hielt den offiziellen Teil kurz, er verlieh die Schützenfestorden an Axel Schneider für das Rott I, Andreas Koch für das Rott II/III, Bernd Wichert für das Rott IV, Bernd Reichelt für das Rott V und Cornelia Mensching für das Damenrott. Leicht deprimiert zeigte sich der Nienbrügger Steege mit dem Abschneiden seines II/III. Rotts, das beim Pokalschießen mit 258 Ring den fünften Platz belegt hatten. Die Damen platzierten sich auf Platz vier mit 267 Ring, das I. Rott kam mit 277 Ring auf Platz drei. Und das Rott V verwies mit 281 Ring das Rott IV. knapp auf den zweiten Platz.

EM und Schützenfest: Die Dramaturgie des Schützenfest-Sonnabends hatte der EM-Krimi der deutschen Nationalmannschaft gegen Italien bestimmt. Rund 100 Sachsenhäger mehr als in den vergangenen Jahren hatten sich zu Beginn des Festes zum Holen der Könige mit auf den Weg gemacht, um anschließend in einem proppenvollen Zelt auf dem Festplatz gemeinsam das Public Viewing zu genießen. Nach dem Zittern und dem letzten, verwandelten Elfmeter von Hector versank das Zelt in einen kollektiven Jubel mit anschließender Party. Etwa 700 Besucher feierten dabei ausgelassen. „Die Band Cross Fader hat zwei bis drei Stunden noch mal richtig aufgespielt“, freute sich Schützenmajor Reinhard Geisler.

Überraschung für das Damenrott: Für die mehr als 100 Frauen des Damenrotts, die unter der Führung von Rottmeisterin Astrid Gronwold auf dem Marktplatz aufmarschierten, hatten sich die Rottbrüder einige Überraschungen zum zehnjährigen Bestehen ausgedacht. So schuhplattelten und tanzten im Rottlokal die „Rottboys“ aus Rott V und auf dem Marktplatz begrüßte die Frauen ein großes Transparent mit dem Dank für „zehn geile Jahre“.

Rottmeister durchweg begeistert : Zufriedenheit bis hin zur Begeisterung herrschte bei den Rottmeistern in den Rotts. Die Stimmung war gut, in einigen Fällen wurde auch atemlos zur Musik gerudert. Das Rott I mit Rottmeister Andreas Hinse feierte im Quartier im Zelt in der Kanalstraße 2. Da Hinse Bergmann ist, gaben die Rüttbrüder ihr Lieblingsstück: „Der Steiger kommt“ zum Besten.
Im Damenrott tanzten die Frauen eine Polonaise. „Denen kann ich alles vorsetzen“, sagte Rottmeisterin Astrid Gronwold über die Musik. Gefeiert wurde ausgiebig und nach Herzenslust.
Im Rott II/III bei Rottmeister Wilhelm Sölter junior, in der Schaumburger Straße 6 in Nienbrügge spielen die Schaumburger Musikanten auf. „Richtig gute Blasmusik“, sagte der Rottmeister.
Das Rott IV mit Henning Bielefeld als Rottmeister im Sinkenbrink feierte ausgelassen. Die Musikauswahl ließ kaum Wünsche offen.

Rottmeister Torsten Menzer feiert mit seinem Rott V in der Bergtrift. Auch dort läuft alles wie geplant. „Die Stimmung ist exzellent“, freute sich Menzer, der seinen Jungs auch noch den Rottpokal mit ins Quartier bringen konnte.  jpw

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